Ausblick und Ziele

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Konjunkturausblick und Marktchancen

Umsatz- und Ergebnisprognose

(veröffentlicht am 30. Oktober 2014 im Finanzbericht zum 30. September 2014)

Auf Basis der in diesem Bericht beschriebenen Geschäftsentwicklung ergeben sich unter Abwägung der Risiko- und Chancenpotenziale die folgenden Prognosen für 2014. Für weitere Details zur Geschäftsprognose verweisen wir zusätzlich auf den Geschäftsbericht 2013, Kapitel 20.2. Die hierin enthaltenen sowie die im März 2014 veröffentlichten Erwartungen für 2016 behalten wir bei.

Bayer-Konzern

Die unserer Prognose zugrunde liegenden Wechselkursannahmen haben wir an die aktuellen Entwicklungen angepasst. Wir legen nun für das 4. Quartal 2014 die Wechselkurse zum 30. September 2014 zugrunde. Unter Berücksichtigung dieser Kurse mildern sich die Währungsbelastungen bei Umsatz und Ergebnis ab und bewegen sich in etwa auf dem Stand der Prognose von Februar 2014.

Die zum 1. Oktober 2014 abgeschlossene Akquisition des Consumer-Care-Geschäfts von Merck & Co., Inc. ist in unserer nachfolgend dargelegten Prognose enthalten. Wir rechnen damit, dass dieses neu erworbene Geschäft im 4. Quartal 2014 einen zusätzlichen Umsatz von 300–350 Mio € sowie ein um Sondereinflüsse bereinigtes EBITDA von etwa 70 Mio € beisteuern wird.

Wir bekräftigen unsere Erwartung, den währungs- und portfoliobereinigten Umsatz um etwa 6 % zu steigern. Unter Berücksichtigung eines negativen Währungseffektes gegenüber dem Vorjahr von etwa 3 % (bisher: etwa 4 %) rechnen wir jetzt mit einem Konzernumsatz von ca. 42 Mrd € (bisher: ca. 41 Mrd €). Das EBITDA vor Sondereinflüssen planen wir nun im mittleren einstelligen Prozentbereich zu steigern (bisher: im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich). Insgesamt sind hier erwartete negative Währungseffekte von etwa 450 Mio € bzw. ca. 5 % (bisher: etwa 550 Mio € bzw. ca. 6 %) berücksichtigt. Beim bereinigten Ergebnis je Aktie (Core EPS, zur Berechnungsweise siehe Finanzbericht zum 30. September 2014, Kapitel 7) wollen wir nun einen Zuwachs im mittleren bis oberen einstelligen Prozentbereich (bisher: mittleren einstelligen Prozentbereich) erzielen. Die Akquisition des Consumer-Care-Geschäfts von Merck & Co., Inc. wirkt sich im 4. Quartal 2014 neutral auf das bereinigte Ergebnis je Aktie aus, da sich der operative Ergebnisbeitrag und die Finanzierungskosten nahezu kompensieren. Insgesamt sind im bereinigten Ergebnis je Aktie erwartete Währungseffekte in Höhe von ca. minus 7 % (bisher: ca. minus 9 %) enthalten.

Wir erwarten Sondereinflüsse von minus 350 Mio €. Wesentlicher Bestandteil hiervon sind Sonderbelastungen von insgesamt 300 Mio € infolge des Erwerbs des Consumer-Care-Geschäfts von Merck & Co., Inc. und der vereinbarten Kooperation auf dem Gebiet der Modulation von löslicher Guanylat-Zyklase (sGC). Darin enthalten sind auch Aufwendungen für die Integration des Geschäfts sowie für die Verarbeitung der nicht zahlungswirksamen Vorratsaufwertungen (Inventory Step-ups). Diese Effekte werden bei der Ermittlung des um Sondereinflüsse bereinigten EBITDA bzw. des bereinigten Ergebnisses je Aktie eliminiert.

Für 2014 rechnen wir mit einem Finanzergebnis von etwa minus 1 Mrd € sowie einer Steuerquote von etwa 25 %. Die Nettofinanzverschuldung erwarten wir zum Jahresende bei ca. 20 Mrd €.

HealthCare

Für HealthCare erwarten wir unverändert währungs- und portfoliobereinigte Umsatzzuwächse im mittleren einstelligen Prozentbereich. Unter Berücksichtigung erwarteter negativer Währungseffekte von etwa 3 % (bisher: ca. 4 %) ergibt sich ein Umsatz von ca. 20 Mrd € (bisher: ca. 19,5 Mrd €). Darin ist ein Umsatzbeitrag aus dem Consumer-Care-Geschäft von Merck & Co., Inc. von 300–350 Mio € enthalten. Wir rechnen mit einer Steigerung des um Sondereinflüsse bereinigten EBITDA im unteren einstelligen Prozentbereich (bisher: leicht über dem Niveau des Vorjahres); davon entfällt auf das Consumer-Care-Geschäft von Merck & Co., Inc. ein Ergebnisanteil von etwa 70 Mio €. Insgesamt sind in dem um Sondereinflüsse bereinigten EBITDA negative Währungseffekte von ca. 340 Mio € (bisher: ca. 380 Mio €) berücksichtigt.

Im Segment Pharma bekräftigen wir unsere Erwartung, den währungs- und portfoliobereinigten Umsatz um etwa 10 % zu steigern. Wir rechnen mit negativen Währungseffekten von ca. 3 % (bisher: ca. 4 %). Den Umsatz mit unseren neueren Produkten planen wir auf 2,8 Mrd € zu steigern. Für Investitionen in Marketing sowie Forschung und Entwicklung rechnen wir mit zusätzlichen Aufwendungen im Jahr 2014 von insgesamt rund 0,5 Mrd €. Vor diesem Hintergrund gehen wir von einer Steigerung des um Sondereinflüsse bereinigten EBITDA im mittleren einstelligen Prozentbereich aus (bisher: im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich). Hierin sind negative Währungseffekte von ca. 300 Mio € (bisher: ca. 310 Mio €) berücksichtigt. Wir rechnen mit einer um Sondereinflüsse bereinigten EBITDA-Marge etwa auf dem Niveau des Vorjahres.

Im Segment Consumer Health planen wir ein währungs- und portfoliobereinigtes Wachstum des Umsatzes im unteren einstelligen Prozentbereich. Wir gehen von einem Umsatzzuwachs aus dem Consumer-Care-Geschäft von Merck & Co., Inc. von 300–350 Mio € aus. Wir erwarten gegenüber dem Jahr 2013 negative Währungseffekte von ca. 3 % (bisher: ca. 4 %). Wir rechnen vor allem aufgrund des schwachen Marktumfeldes bei Diabetes Care mit einem EBITDA vor Sondereinflüssen auf dem Niveau des Vorjahres (bisher: unter Vorjahr); davon entfällt auf das Consumer-Care-Geschäft von Merck & Co., Inc. ein Ergebnisanteil von etwa 70 Mio €. Hierin ist ein negativer Währungseffekt von ca. 40 Mio € (bisher: ca. 70 Mio €) enthalten.

CropScience

Aufgrund des erfreulichen Geschäftsverlaufs heben wir unsere Prognose für CropScience an. Wir erwarten jetzt, den währungs- und portfoliobereinigten Umsatz um etwa 10 % (bisher: im oberen einstelligen Prozentbereich) zu steigern und damit deutlich über Markt zu wachsen. Wir rechnen gegenüber dem Jahr 2013 mit negativen Währungseffekten von ca. 4 % (bisher: ca. 5 %). Das EBITDA vor Sondereinflüssen erwarten wir nun im mittleren einstelligen Prozentbereich zu steigern (bisher: im unteren einstelligen Prozentbereich). Hierin ist ein negativer Währungseffekt von etwa 100 Mio € (bisher: etwa 150 Mio €) enthalten.

MaterialScience

Für das Jahr 2014 erwarten wir wie bisher eine Steigerung des währungs- und portfoliobereinigten Umsatzes im mittleren einstelligen Prozentbereich. Wir rechnen gegenüber dem Jahr 2013 mit negativen Währungseffekten von ca. 1 % (bisher: ca. 2 %). Weiterhin planen wir jetzt, das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA deutlich zu steigern (bisher: steigern). Hierbei berücksichtigt sind negative Währungseinflüsse von etwa 10 Mio € (bisher: etwa 30 Mio €).

Im 4. Quartal 2014 rechnen wir mit einer leichten Steigerung des Umsatzes sowie mit einem Ergebnis vor Sondereinflüssen auf dem Niveau des Vorjahresquartals.

Überleitung

Für das Jahr 2014 planen wir unverändert einen währungs- und portfoliobereinigten Umsatz auf dem Niveau des Vorjahres. Das EBITDA vor Sondereinflüssen erwarten wir in einer Größenordnung von -0,2 Mrd €.

Umsatz- und Ergebnisprognose

(veröffentlicht am 30. Juli 2014 im Finanzbericht zum 30. Juni 2014)

Auf Basis der in diesem Bericht beschriebenen Geschäftsentwicklung ergeben sich unter Abwägung der Risiko- und Chancenpotenziale die folgenden Prognosen für 2014. Für weitere Details zur Geschäftsprognose verweisen wir zusätzlich auf den Geschäftsbericht 2013, Kapitel 20.2. Die hierin enthaltenen sowie die im März 2014 veröffentlichten Erwartungen für 2016 behalten wir bei.

Bayer-Konzern

Die unserer Prognose zugrunde liegenden Wechselkursannahmen haben wir an die aktuellen Entwicklungen angepasst. Wir legen nun für das 2. Halbjahr 2014 die Wechselkurse zum 30.06.2014 zugrunde (bisher: Durchschnittskurse des 4. Quartals 2013). Unter Berücksichtigung dieser Kurse steigen die Währungsbelastungen bei Umsatz und Ergebnis. Dennoch behalten wir den Konzernausblick wegen der guten operativen Performance bei. Die geplanten Akquisitionen des OTC-Geschäfts von Merck & Co., Inc. und Dihon Pharmaceutical Group Co., Ltd. sowie der Verkauf unseres Interventional-Geschäfts sind in dieser Prognose nicht enthalten. Wir erwarten, diese Transaktionen im 2. Halbjahr 2014 abzuschließen.

Wir planen nun einen währungs- und portfoliobereinigten Umsatzanstieg von etwa 6 % (bisher: etwa 5 %). Unter Berücksichtigung eines negativen Währungseffektes gegenüber dem Vorjahr von etwa 4 % (bisher: etwa 2 %) rechnen wir jetzt mit einem Konzernumsatz von ca. 41 Mrd € (bisher: ca. 41-42 Mrd €). Das EBITDA vor Sondereinflüssen planen wir weiterhin im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich zu steigern. Hierin sind erwartete negative Währungseffekte von etwa 550 Mio € bzw. ca. 6 % (bisher: etwa 450 Mio € bzw. ca. 5 %) berücksichtigt. Beim bereinigten Ergebnis je Aktie (Core EPS, zur Berechnungsweise siehe Finanzbericht zum 30. Juni 2014, Kapitel 7) wollen wir nach wie vor einen Zuwachs im mittleren einstelligen Prozentbereich erzielen. Hierin sind erwartete Währungseffekte in Höhe von ca. minus 9 % (bisher: ca. minus 6 %) enthalten.

Für 2014 rechnen wir mit einer Steuerquote von etwa 25 %. Die Nettofinanzverschuldung erwarten wir zum Jahresende unverändert bei weniger als 9 Mrd €. Unter Berücksichtigung der geplanten Akquisitionen ergäbe sich zum Jahresende eine Nettofinanzverschuldung von ca. 19 Mrd €.

HealthCare

Für HealthCare erwarten wir währungs- und portfoliobereinigte Umsatzzuwächse im mittleren einstelligen Prozentbereich. Unter Berücksichtigung erwarteter negativer Währungseffekte von etwa 4 % (bisher: etwa 2 %) ergibt sich ein Umsatz von ca. 19,5 Mrd € (bisher: ca. 19,5 bis 20 Mrd €). Wir rechnen mit einem um Sondereinflüsse bereinigten EBITDA leicht über dem Niveau des Vorjahres. Hierin sind negative Währungseffekte von ca. 380 Mio € (bisher: ca. 250 Mio €) berücksichtigt.

Im Segment Pharma erwarten wir währungs- und portfoliobereinigt eine Umsatzsteigerung von etwa 10 % (bisher: im oberen einstelligen Prozentbereich). Wir rechnen mit negativen Währungseffekten von ca. 4 % (bisher: ca. 2 %). Den Umsatz mit unseren neueren Produkten planen wir auf 2,8 Mrd € zu steigern. Für Investitionen in Marketing sowie Forschung und Entwicklung rechnen wir mit zusätzlichen Aufwendungen im Jahr 2014 von insgesamt rund 0,5 Mrd €. Vor diesem Hintergrund gehen wir weiterhin von einer Steigerung des um Sondereinflüsse bereinigten EBITDA im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich aus. Hierin sind negative Währungseffekte von ca. 310 Mio € (bisher: ca. 150 Mio €) berücksichtigt. Wir rechnen nach wie vor mit einer um Sondereinflüsse bereinigten EBITDA-Marge auf dem Niveau des Vorjahres.

Im Segment Consumer Health planen wir ein währungs- und portfoliobereinigtes Wachstum des Umsatzes im unteren einstelligen Prozentbereich (bisher: unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich). Wir erwarten gegenüber dem Jahr 2013 negative Währungseffekte von ca. 4 % (bisher: ca. 3 %). Wir rechnen vor allem aufgrund des schwachen Marktumfeldes bei Diabetes Care mit einem EBITDA vor Sondereinflüssen unter Vorjahr (bisher: leicht unter Vorjahr). Hierin ist ein negativer Währungseffekt von ca. 70 Mio € (bisher: ca. 100 Mio €) enthalten.

CropScience

Wir planen über dem Markt zu wachsen und eine währungs- und portfoliobereinigte Steigerung des Umsatzes im oberen einstelligen Prozentbereich (bisher: mittleren bis oberen einstelligen Prozentbereich) zu erreichen. Wir rechnen gegenüber dem Jahr 2013 mit negativen Währungseffekten von ca. 5 % (bisher: ca. 3 %). Das EBITDA vor Sondereinflüssen erwarten wir weiterhin im unteren einstelligen Prozentbereich zu steigern. Hierin ist unverändert ein negativer Währungseffekt von etwa 150 Mio € enthalten.

MaterialScience

Für das Jahr 2014 erwarten wir wie bisher eine Steigerung des währungs- und portfoliobereinigten Umsatzes im mittleren einstelligen Prozentbereich. Wir rechnen weiterhin gegenüber dem Jahr 2013 mit negativen Währungseffekten von ca. 2 %. Das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA planen wir unverändert zu steigern. Hierbei berücksichtigt sind negative Währungseinflüsse von etwa 30 Mio € (bisher: etwa 50 Mio €).

Im 3. Quartal 2014 rechnen wir gegenüber dem 2. Quartal mit einer Steigerung des Umsatzes und des EBITDA vor Sondereinflüssen.

Überleitung

Für das Jahr 2014 planen wir unverändert einen währungs- und portfoliobereinigten Umsatz auf dem Niveau des Vorjahres. Das EBITDA vor Sondereinflüssen erwarten wir in einer Größenordnung von -0,2 Mrd €.

Umsatz- und Ergebnisprognose

(veröffentlicht am 28. April 2014 im Finanzbericht zum 31. März 2014)

Auf Basis der in diesem Bericht beschriebenen Geschäftsentwicklung ergeben sich unter Abwägung der Risiko- und Chancenpotenziale die folgenden Prognosen für 2014. Für weitere Details zur Geschäftsprognose verweisen wir zusätzlich auf den Geschäftsbericht 2013, Kapitel 20.2. Die hierin enthaltenen sowie die im März 2014 veröffentlichten Erwartungen für 2016 behalten wir bei.

Bayer-Konzern

Nach dem sehr erfreulichen 1. Quartal bestätigen wir unseren Ende Februar gegebenen Ausblick für 2014, der auf Durchschnittskursen des 4. Quartals 2013 basiert. Im Vergleich zu diesen Annahmen ergaben sich im 1. Quartal negative Währungseffekte, die wir jedoch bisher durch eine bessere operative Performance sowie saisonale Effekte mehr als kompensieren konnten.

Für das Gesamtjahr planen wir einen währungs- und portfoliobereinigten Umsatzanstieg von etwa 5 %. Unter Berücksichtigung eines erwarteten negativen Währungseffekts gegenüber dem Vorjahr von etwa 2 % ergibt sich ein Konzernumsatz von ca. 41–42 Mrd €. Das EBITDA vor Sondereinflüssen planen wir im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich zu steigern. Hierin sind erwartete negative Währungseffekte von etwa 450 Mio € bzw. ca. 5 % berücksichtigt. Beim bereinigten Ergebnis je Aktie (Core EPS, zur Berechnungsweise siehe Finanzbericht zum 31. März 2014, Kapitel 7) wollen wir einen Zuwachs im mittleren einstelligen Prozentbereich erzielen. Hierin sind erwartete Währungseffekte in Höhe von ca. minus 6 % enthalten.

Für 2014 rechnen wir mit einer Steuerquote von etwa 25 %. Wir erwarten zum Jahresende eine Nettofinanzverschuldung von weniger als 9,0 Mrd €.

HealthCare

Für HealthCare erwarten wir währungs- und portfoliobereinigte Umsatzzuwächse im mittleren einstelligen Prozentbereich. Unter Berücksichtigung erwarteter negativer Währungseffekte von etwa 2 % ergibt sich ein Umsatz von ca. 19,5 bis 20 Mrd €. Wir rechnen mit einem um Sondereinflüsse bereinigten EBITDA leicht über dem Niveau des Vorjahres. Hierin sind negative Währungseffekte von ca. 250 Mio € berücksichtigt.

Im Segment Pharma erwarten wir währungs- und portfoliobereinigt eine Umsatzsteigerung im oberen einstelligen Prozentbereich. Wir rechnen gegenüber dem Jahr 2013 mit negativen Währungseffekten von ca. 2 %. Den Umsatz mit unseren neueren Produkten planen wir auf 2,8 Mrd € zu steigern. Für deren weitere erfolgreiche Vermarktung erwarten wir deutlich höhere Marktinvestitionen. Weiterhin werden wir zur Ausschöpfung des Potenzials unserer Entwicklungspipeline unsere Aktivitäten verstärken. Für Investitionen in Marketing sowie Forschung und Entwicklung rechnen wir mit zusätzlichen Aufwendungen im Jahr 2014 von insgesamt rund 0,5 Mrd €. Vor diesem Hintergrund gehen wir von einer Steigerung des um Sondereinflüsse bereinigten EBITDA im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich aus. Hierin sind negative Währungseffekte von ca. 150 Mio € berücksichtigt. Wir rechnen mit einer um Sondereinflüsse bereinigten EBITDA-Marge auf dem Niveau des Vorjahres.

Im Segment Consumer Health planen wir ein währungs- und portfoliobereinigtes Wachstum des Umsatzes im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich. Wir erwarten gegenüber dem Jahr 2013 negative Währungseffekte von ca. 3 %. Wir rechnen mit einem EBITDA vor Sondereinflüssen leicht unter Vorjahr. Hierin ist ein negativer Währungseffekt von ca. 100 Mio € enthalten.

CropScience

Für das Jahr 2014 rechnen wir weiterhin mit guten Marktbedingungen für unser CropScience-Geschäft, die jedoch gegenüber dem Vorjahr etwas schwächer ausfallen werden.

Wir planen über dem Markt zu wachsen und eine währungs- und portfoliobereinigte Steigerung des Umsatzes im mittleren bis oberen einstelligen Prozentbereich zu erreichen. Wir rechnen gegenüber dem Jahr 2013 mit negativen Währungseffekten von ca. 3 %. Das EBITDA vor Sondereinflüssen erwarten wir im unteren einstelligen Prozentbereich zu steigern. Hierin ist ein negativer Währungseffekt von etwa 150 Mio € enthalten.

MaterialScience

Für das Jahr 2014 erwarten wir eine Steigerung des währungs- und portfoliobereinigten Umsatzes im mittleren einstelligen Prozentbereich. Wir rechnen gegenüber dem Jahr 2013 mit negativen Währungseffekten von ca. 2 %. Das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA planen wir zu steigern. Hierbei berücksichtigt sind negative Währungseinflüsse von etwa 50 Mio €.

Im 2. Quartal 2014 rechnen wir gegenüber dem 1. Quartal mit einer Umsatzsteigerung. Das EBITDA vor Sondereinflüssen dürfte aufgrund von geplanten Wartungsstillständen leicht unter dem Niveau des Vorquartals liegen.

Überleitung

Für das Jahr 2014 planen wir unverändert einen währungs- und portfoliobereinigten Umsatz auf dem Niveau des Vorjahres. Das EBITDA vor Sondereinflüssen erwarten wir in einer Größenordnung von -0,2 Mrd €.

 

Umsatz- und Ergebnisprognose

(veröffentlicht am 28. Februar 2014 im Geschäftsbericht 2013)

Auf der Basis der im Geschäftsbericht 2013 beschriebenen Geschäftsentwicklung ergeben sich unter Abwägung der Risiko- und Chancenpotenziale die folgenden Prognosen.

Bayer-Konzern

Unserer Prognose für das Geschäftsjahr 2014 haben wir das durchschnittliche Kursniveau des 4. Quartals 2013, z. B. einen Euro-USD-Kurs von 1,36, zugrunde gelegt. Eine Aufwertung (Abwertung) des Euro um 1 % gegenüber allen Währungen führt auf Jahresbasis zu einem Rückgang (Anstieg) des Umsatzes um etwa 260 Mio € sowie zu einer Verringerung (Steigerung) des um Sondereinflüsse bereinigten EBITDA um ca. 70 Mio €.

Wir planen für 2014 einen währungs- und portfoliobereinigten Umsatzanstieg von etwa 5 %. Unter Berücksichtigung eines erwarteten negativen Währungseffekts gegenüber dem Vorjahr von ca. 2 % ergibt sich ein Konzernumsatz von ca. 41–42 Mrd €. Das EBITDA vor Sondereinflüssen planen wir im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich zu steigern. Hierin sind erwartete negative Währungseffekte von etwa 450 Mio € bzw. ca. 5 % berücksichtigt. Beim bereinigten Ergebnis je Aktie (Core EPS, zur ­Berechnungsweise siehe Geschäftsbericht 2013, Kapitel 16.3 „Bereinigtes Ergebnis je Aktie“) wollen wir einen Zuwachs im mittleren einstelligen Prozentbereich erzielen. Hierin sind erwartete Währungseffekte in Höhe von ca. minus 6 % enthalten.

Für das Jahr 2014 planen wir Sonderaufwendungen für Restrukturierungsmaßnahmen in einer Größenordnung von etwa 200 Mio €.



Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung wollen wir im Jahr 2014 auf 3,5 Mrd € steigern. Sachanlageinvestitionen haben wir mit rund 2,1 Mrd € geplant und Investitionen in immaterielle Vermögenswerte mit 0,3 Mrd €. Die planmäßigen Abschreibungen beziffern wir auf etwa 2,6 Mrd €, davon 1,3 Mrd € auf immaterielle Vermögenswerte.

Wir erwarten ein Finanzergebnis von etwa -0,8 Mrd €. Darüber hinaus rechnen wir mit einer Steuerquote von etwa 25 %. Zum Jahresende 2014 gehen wir unter Berücksichtigung der geplanten Akquisition der Algeta ASA, Norwegen, von einer Nettofinanzverschuldung von unter 9 Mrd € aus.

HealthCare

Für HealthCare steht auch in 2014 die erfolgreiche Vermarktung der neueren Pharma-Produkte im Vordergrund. Wir erwarten währungs- und portfoliobereinigte Umsatzzuwächse im mittleren einstelligen Prozentbereich. Unter Berücksichtigung erwarteter negativer Währungseffekte von etwa 2 % ergibt sich ein Umsatz von ca. 19,5 bis 20 Mrd €. Wir rechnen mit einem um Sondereinflüsse bereinigten EBITDA leicht über dem Niveau des Vorjahres. Hierin sind negative Währungseffekte von ca. 250 Mio € berücksichtigt.

Im Segment Pharma erwarten wir währungs- und portfoliobereinigt eine Umsatzsteigerung im oberen einstelligen Prozentbereich. Wir rechnen gegenüber dem Jahr 2013 mit negativen Währungseffekten von ca. 2 %. Den Umsatz mit unseren neueren Produkten planen wir auf ca. 2,8 Mrd € zu steigern. Für deren weitere erfolgreiche Vermarktung planen wir deutlich höhere Marktinvestitionen. Weiterhin werden wir zur Ausschöpfung des Potenzials unserer Entwicklungspipeline unsere Aktivitäten verstärken. Für Investitionen in Marketing sowie Forschung und Entwicklung planen wir mit zusätzlichen Aufwendungen im Jahr 2014 von insgesamt rund 0,5 Mrd €. Vor diesem Hintergrund erwarten wir eine Steigerung des um Sondereinflüsse bereinigten EBITDA im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich. Hierin sind negative Währungseffekte von etwa 150 Mio € berücksichtigt. Wir rechnen mit einer um Sondereinflüsse bereinigten EBITDA-Marge auf dem Niveau des Vorjahres.

Im Jahr 2016 planen wir mit einer um Sondereinflüsse bereinigten EBITDA-Marge von mindestens 33 %. Für unsere neueren Produkte rechnen wir nun mit einem Spitzenumsatzpotenzial von mindestens 7,5 Mrd €.

Im Segment Consumer Health rechnen wir mit einem währungs- und portfoliobereinigten Wachstum des Umsatzes im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich. Wir rechnen gegenüber dem Jahr 2013 mit negativen Währungseffekten von ca. 3 %. Das EBITDA vor Sondereinflüssen erwarten wir leicht unter Vorjahr. Hierin ist ein negativer Währungseffekt von ca. 100 Mio € enthalten.

CropScience

Für das Jahr 2014 rechnen wir weiterhin mit guten Marktbedingungen für unser CropScience-Geschäft, die jedoch gegenüber dem Vorjahr etwas schwächer ausfallen werden.

Wir planen über dem Markt zu wachsen und eine währungs- und portfoliobereinigte Steigerung des Umsatzes im mittleren bis oberen einstelligen Prozentbereich zu erreichen. Wir rechnen gegenüber dem Jahr 2013 mit negativen Währungseffekten von ca. 3 %. Das EBITDA vor Sondereinflüssen planen wir im unteren einstelligen Prozentbereich zu steigern. Hierin ist ein negativer Währungseffekt von etwa 150 Mio € enthalten.

MaterialScience

Für das Jahr 2014 planen wir eine Steigerung des währungs- und portfoliobereinigten Umsatzes im mittleren einstelligen Prozentbereich. Wir rechnen gegenüber dem Jahr 2013 mit negativen Währungseffekten von ca. 2 %. Das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA planen wir zu steigern. Hierbei berücksichtigt sind negative Währungseffekte von etwa 50 Mio €.

Für das 1. Quartal 2014 rechnen wir gegenüber dem Vorjahresquartal mit einem währungs- und portfoliobereinigt höheren Umsatz und einer deutlichen Steigerung des EBITDA vor Sondereinflüssen.

Überleitung

Für das Jahr 2014 erwarten wir einen währungs- und portfoliobereinigten Umsatz auf dem Niveau des Vorjahres. Das EBITDA vor Sondereinflüssen planen wir in einer Größenordnung von -0,2 Mrd €.

Bayer AG

Als Obergesellschaft des Konzerns erhält die Bayer AG Erträge insbesondere von ihren Beteiligungsgesellschaften. Durch die Anbindung der großen operativen Tochtergesellschaften in Deutschland über Gewinnabführungsverträge werden deren Ergebnisse direkt bei der Bayer AG vereinnahmt. Die erwartete positive Geschäftsentwicklung im Konzern wirkt sich auch im Ergebnis der Bayer AG aus. Zudem ist durch eine gezielte innerkonzernliche Dividendenpolitik sichergestellt, dass ausreichend ausschüttungsfähiges Kapital zur Verfügung steht. Aufgrund des anhaltend niedrigen Zinsniveaus erwarten wir ein stabiles Zinsergebnis. Insgesamt gehen wir daher davon aus, bei der Bayer AG einen Bilanzgewinn zu erzielen, der es ermöglicht, unsere Aktionäre auch im kommenden Jahr angemessen am Ergebnis des Konzerns zu beteiligen.

Letzte Änderung: 30. Oktober 2014 Copyright © Bayer AG