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Ausblick und Ziele

Bitte beachten Sie insbesondere bei den hier angebotenen Informationen unsere Hinweise zu Zukunftsgerichteten Aussagen in den allgemeinen Nutzungsbedingungen.

Umsatz- und Ergebnisprognose
(veröffentlicht am 26. Februar 2010 im Geschäftsbericht 2009)

Bayer-Konzern

Der Bayer-Konzern blickt zuversichtlich in das Jahr 2010. Wir wollen den Umsatz währungs- und portfoliobereinigt um mehr als 5 % erhöhen. Das EBITDA vor Sondereinflüssen planen wir in Richtung 7 MRD € zu steigern. Für das bereinigte Ergebnis je Aktie (Core EPS; zur Berechnung siehe Geschäftsbericht 2009 Kapitel 4.3) erwarten wir einen Anstieg um etwa 10 %. Unseren Einschätzungen liegt ein Euro-US-Dollar-Kurs von 1,40 zugrunde (Durchschnittskurs 2009: 1,39).

Wir rechnen für 2010 nicht mit Sonderaufwendungen aus Restrukturierungsprogrammen.

Für Sachanlageinvestitionen haben wir ein Budget von 1,4 MRD € vorgesehen. Die planmäßigen Abschreibungen beziffern wir auf etwa 2,6 MRD €, davon 1,3 MRD € auf immaterielle Vermögenswerte. Für Forschung und Entwicklung planen wir Aufwendungen von ca. 2,9 MRD €.

Nachdem wir unsere bisherigen Margenziele weitgehend erreicht haben, liegt unser zukünftiger Schwerpunkt in der Wertschaffung durch profitables Wachstum. Hierbei wollen wir insbesondere in die Forschungs- und Entwicklungspipeline, in BioScience und in den Schwellenländern weiter investieren. Dabei rechnen wir bis zum Jahr 2012 für den Bayer-Konzern mit einem kontinuierlichen währungs- und portfoliobereinigten Umsatzwachstum von etwa 5 % jährlich. In diesem Zeitraum wollen wir das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA auf eine Größenordnung von 8 MRD € steigern. Für das bereinigte Ergebnis je Aktie streben wir einen jährlichen Zuwachs von durchschnittlich 10 % und damit einen Anstieg in die Größenordnung von 5 € je Aktie an.

HealthCare

HealthCare plant für das Jahr 2010, zumindest mit dem Markt zu wachsen. Dies entspricht einem währungs- und portfoliobereinigten Anstieg um ca. 5 %. Das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA wollen wir ebenfalls steigern.

Auch bis 2012 wollen wir weiterhin zumindest mit dem Markt wachsen und das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA kontinuierlich verbessern.

CropScience

Bei CropScience rechnen wir für 2010 mit einem Wachstum leicht über dem Markt. Dies entspricht einem währungs- und portfoliobereinigten Anstieg um ca. 4 %. Das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA planen wir leicht zu steigern. Allerdings gestaltet sich das Geschäftsumfeld derzeit schwieriger als erwartet.

Bis 2012 wollen wir zumindest mit dem Markt wachsen und das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA weiter verbessern.

MaterialScience

In unserem MaterialScience-Geschäft gehen wir von einer weiteren konjunkturellen Erholung aus. Vor diesem Hintergrund planen wir für 2010, den Umsatz währungs- und portfoliobereinigt um mehr als 10 % zu erhöhen. Das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA wollen wir erheblich steigern.

Im 1. Quartal 2010 erwarten wir gegenüber dem 4. Quartal 2009 leicht höhere Umsätze. In Anbetracht weiter steigender Rohstoffkosten rechnen wir mit einem um Sondereinflüsse bereinigten EBITDA im 1. Quartal 2010 in der Größenordnung des 4. Quartals 2009.

Bis 2012 erwarten wir – eine fortdauernde konjunkturelle Erholung vorausgesetzt –, beim Umsatz das Vorkrisenniveau von mehr als 10 MRD € wieder zu erreichen. Das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA wollen wir weiter deutlich steigern.

Bayer AG

Als Obergesellschaft des Konzerns erhält die Bayer AG Erträge insbesondere von ihren Beteiligungsgesellschaften. Durch die Anbindung der großen operativen Tochtergesellschaften in Deutschland über Gewinnabführungsverträge werden deren Ergebnisse direkt bei der Bayer AG vereinnahmt. Die zuvor beschriebene positive Erwartung in Bezug auf die Geschäftsentwicklung im Konzern dürfte sich auch auf das Ergebnis der Bayer AG auswirken. Zudem sollte sich das Zinsergebnis aufgrund der gesunkenen Finanzverschuldung weiter verbessern. Wir gehen somit davon aus, auch zukünftig einen Jahresüberschuss zu erzielen, der eine angemessene Dividendenausschüttung zulässt.

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