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Für Akquisitionen wurde im Jahr 2004 ein Betrag von 358 Mio €, umgerechnet mit Kursen zum Erwerbszeitpunkt, ausgegeben.
Zum 22. März 2004 wurden für 100 Mio € die restlichen Anteile am Saatgutbehandlungsgeschäft von Gustafson in den USA, Kanada und Mexiko von Crompton Corporation übernommen. Bayer CropScience hielt bereits einen 50-Prozent-Anteil an den US- und kanadischen Gustafson-Joint-Ventures mit Sitz in Plano,Texas (USA) und Calgary (Kanada). Gustafson produziert und vermarktet Saatgutbehandlungsmittel und technische Ausrüstungen für diesen Bereich.
Im Zusammenhang mit dem Erwerb des Consumer-Health-Geschäfts von Roche hat am 29. Dezember 2004 die Bayer HealthCare LLC, Pittsburgh, Pennsylvania (USA), den 50-prozentigen Roche-Anteil des 1996 gegründeten, gemeinsamen OTC-Joint-Ventures in den USA übernommen. Der Kaufpreis für die 50-Prozent-Gesellschaftsanteile sowie für zusätzliche Anlagen und Vorräte betrug 208 Mio €.
Die Bilag Industries Private Ltd. in Indien hat im Rahmen ihres Rückkaufplans am 17. Februar 2004 6 Prozent und am 8. April 2004 weitere 10 Prozent ihrer eigenen Anteile vom indischen Joint-Venture-Partner Bilakhias erworben. Der Kaufpreis betrug insgesamt 29 Mio €. Nach Abschluss beider Transaktionen hält die Bayer CropScience S.A. in Frankreich nunmehr 91 Prozent der Anteile der Bilag Industries Private Ltd.
Am 30. Januar 2004 verkaufte Bayer CropScience die Rechte an einer im Maisanbau angewendeten Herbizidtoleranz-Technologie, genannt GA 21, an die Syngenta International AG, Basel.
Am 5. August 2004 wurde die Übernahme des Frankfurter Textilfarbstoffhandels durch den weltweit tätigen Finanzinvestor Platinum Equity, Los Angeles (USA), abgeschlossen. Damit sind alle Anteile der Eigentümer Bayer (35 Prozent), Hoechst (35 Prozent) und BASF (30 Prozent) auf Platinum Equity übergegangen. DyStar, der weltweit führende Anbieter von Farbstoffen und Serviceleistungen für die Textilindustrie, wurde 1995 von Bayer und Hoechst gegründet und im Jahr 2000 um die Textilfarbstoffaktivitäten der BASF erweitert.
Bayer hat am 14. Juli 2004 die im Zuge der Aventis-CropScience-Akquisition (2002) erworbene 15-Prozent-Beteiligung an der KWS Saat AG an die privaten Investoren Tessner Beteiligungs GmbH sowie Dr. Arend Oetker verkauft. Mit der Abgabe der Anteile erfüllte Bayer eine vertragliche Verpflichtung, die der Konzern bei der Übernahme der Aventis-CropScience-Gruppe übernommen hatte.
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