27. Juli 2017

2. Quartal 2017:

Bayer: Konzern trotz Einbußen bei Crop Science auf Vorjahresniveau

Konzernumsatz um 3,0 (wpb. 1,9) Prozent auf 12,193 Milliarden Euro gesteigert / EBITDA vor Sondereinflüssen mit 3,056 Milliarden Euro auf Vorjahr (plus 0,1 Prozent) / Pharmaceuticals mit starken Ergebnis- und Margensteigerungen / Brasiliengeschäft belastet Crop Science / Schwieriges US-Marktumfeld bei Consumer Health / Signifikanter Umsatz- und Ergebnisanstieg bei Covestro / Konzernergebnis bei 1,224 Milliarden Euro (minus 11,3 Prozent) / Bereinigtes Ergebnis je Aktie bei 1,81 Euro (minus 12,6 Prozent) / Monsanto-Übernahme im Plan / Konzernausblick 2017 angepasst
Leverkusen, 27. Juli 2017 - Der Bayer-Konzern hat sich im 2. Quartal 2017 trotz
der Einbußen bei Crop Science auf Vorjahresniveau gehalten. "Bei Crop Science
mussten wir im Zusammenhang mit hohen Warenbeständen in Brasilien, dem
zweitgrößten Agrarmarkt der Welt, deutliche Umsatz- und Ergebniseinbußen
hinnehmen", erklärte Vorstandsvorsitzender Werner Baumann am Donnerstag bei der
Vorlage des Zwischenberichts. "Erfreuliche Ergebnis- und Margenzuwächse
erzielten wir dagegen bei Pharmaceuticals und Animal Health." Die
Geschäftsentwicklung von Consumer Health war insbesondere durch das schwierige
Marktumfeld in den USA rückläufig. Insgesamt ergab sich für die
Life-Science-Bereiche eine rückläufige Umsatz- und Ergebnisentwicklung.
Covestro verzeichnete erneut einen deutlichen Umsatz- und Ergebniszuwachs. Der
Konzernausblick für das laufende Jahr wurde mit Blick auf die Entwicklung bei
Crop Science und bei Consumer Health angepasst.

Bezüglich der geplanten Übernahme von Monsanto sieht Baumann das Unternehmen
weiter auf einem guten Weg: "Wir machen Fortschritte in der Diskussion mit den
Regulierungsbehörden und liegen im Zeitplan." Bayer hatte am 30. Juni 2017
einen entsprechenden Zulassungsantrag bei der EU-Wettbewerbsbehörde gestellt
und damit einen weiteren wichtigen Schritt bei dieser Transaktion erreicht.

Der Konzernumsatz stieg im 2. Quartal 2017 um 3,0 Prozent auf 12,193 (Vorjahr:
11,833) Milliarden Euro. Bereinigt um Währungs- und Portfolioeffekte (wpb.)
entsprach das einem Zuwachs von 1,9 Prozent. Der Umsatz der
Life-Science-Geschäfte belief sich auf 8,714 (8,858) Milliarden Euro (wpb.
minus 2,8 Prozent). Das EBITDA vor Sondereinflüssen des Konzerns lag mit 3,056
(3,054) Milliarden Euro auf dem Niveau des Vorjahresquartals (plus 0,1
Prozent), ebenso das EBIT mit 2,151 (2,138) Milliarden Euro (plus 0,6 Prozent).
Im EBIT enthalten sind per saldo Sonderaufwendungen in Höhe von 205 (104)
Millionen Euro. Diese resultierten im Wesentlichen aus Wertanpassungen im
Segment Pharmaceuticals, Kosten in Verbindung mit der Akquisition von Monsanto
sowie Aufwendungen für Effizienzsteigerungsmaßnahmen. Das EBIT vor
Sondereinflüssen stieg um 5,1 Prozent auf 2,356 (2,242) Milliarden Euro.

Das Konzernergebnis ging um 11,3 Prozent auf 1,224 (1,380) Milliarden Euro
zurück und das Ergebnis je Aktie (gesamt) um 16,2 Prozent auf 1,40 (1,67) Euro.
Das bereinigte Ergebnis je Aktie aus fortzuführendem Geschäft verringerte sich
um 12,6 Prozent auf 1,81 (2,07) Euro. Wesentliche Effekte waren dabei die
Verringerung des Anteils an Covestro sowie die erhöhte Anzahl von Bayer-Aktien
nach Begebung der Pflichtwandelanleihe im November 2016.

Der Cashflow aus operativer Tätigkeit (gesamt) erhöhte sich um 16,7 Prozent auf
2,313 (1,982) Milliarden Euro. Die Nettofinanzverschuldung des Bayer-Konzerns
reduzierte sich im Vergleich zum 31. März 2017 um 1,0 Milliarden auf 9,4
Milliarden Euro. Mittelzuflüsse aus der operativen Geschäftstätigkeit und
positive Währungseffekte kompensierten die Dividendenausschüttung. Aus der
Veräußerung von Covestro-Aktien vereinnahmte der Konzern ca. 1,0 Milliarden
Euro.

Ergebnis von Pharmaceuticals deutlich gesteigert

Der Umsatz im Geschäft mit rezeptpflichtigen Arzneimitteln stieg im 2. Quartal
wpb. um 4,4 Prozent auf 4,304 (4,104) Milliarden Euro. "Bei Pharmaceuticals
profitierten wir erneut von der starken Entwicklung unserer
Hauptwachstumsprodukte und konnten das Ergebnis sowie die Marge sehr erfreulich
steigern", sagte Baumann. Der orale Gerinnungshemmer Xarelto™, das
Augenmedikament Eylea™, die Krebsmittel Xofigo™ und Stivarga™ sowie Adempas™
gegen Lungenhochdruck erzielten zusammen einen Umsatz von 1,555 (1,332)
Milliarden Euro. Der Umsatz von Xarelto™ stieg erneut kräftig und legte
währungsbereinigt (wb.) um 18,4 Prozent zu, im Wesentlichen aufgrund von
Mengenausweitungen in Europa und China. Auch Eylea™ erzielte mit wb. 10,6
Prozent ein deutliches Plus, vor allem dank gestiegener Absatzmengen in Europa
und erfreulicher Umsatzzuwächse in Kanada und Australien. Der Umsatz von
Xofigo™ stieg mit wb. 28,0 Prozent erheblich. Das Geschäft profitierte von der
erfolgreichen Markteinführung in Japan sowie von Zuwächsen in den USA und
Europa. Auch Stivarga™ erzielte einen deutlichen Umsatzzuwachs (wb. plus 20,8
Prozent), vor allem in den USA, wo das Produkt unter anderem die Zulassung für
die Zweitlinientherapie von Patienten mit Leberzellkarzinom erhielt. Adempas™
verbesserte sich wb. um 17,9 Prozent, insbesondere wegen der weiterhin
positiven Entwicklung in den USA.

Das Geschäft mit den Hormonspiralen der Mirena™-Produktfamilie legte insgesamt
um wb. 4,5 Prozent zu. In den USA wirkte sich die erfolgreiche Markteinführung
der Hormonspirale Kyleena™ weiterhin positiv aus. Der Umsatz der
Blutgerinnungsmittel Kogenate™/Kovaltry™ lag dagegen insgesamt unter dem
Vorjahresquartal (wb. minus 7,7 Prozent). Dies ist auf ein weiterhin deutlich
geringeres Bestellvolumen des Vertriebspartners für diese Produkte
zurückzuführen. Das Geschäft mit dem Multiple-Sklerose-Präparat Betaferon™/
Betaseron™ entwickelte sich erwartungsgemäß rückläufig (wb. minus 6,4 Prozent),
insbesondere aufgrund einer geringeren Nachfrage in den USA und in
Lateinamerika. Insgesamt wuchs das Pharmaceuticals-Geschäft in allen Regionen.

Das EBITDA vor Sondereinflüssen von Pharmaceuticals stieg sehr erfreulich um
9,5 Prozent auf 1,481 (1,352) Milliarden Euro. Positive Ergebniseffekte
resultierten im Wesentlichen aus gestiegenem Absatzvolumen bei gleichzeitig
niedrigeren Herstellungskosten sowie geringeren Aufwendungen für Forschung und
Entwicklung.

Rückläufige Entwicklung bei Consumer Health

Im Geschäft mit rezeptfreien Gesundheitsprodukten verringerte sich der Umsatz
wpb. um 2,2 Prozent auf 1,542 (1,553) Milliarden Euro. "Aufgrund des
schwierigen Marktumfelds verzeichneten wir bei Consumer Health deutliche
Umsatzrückgänge in Nordamerika, insbesondere in den USA", erläuterte Baumann.
"In Lateinamerika und Europa/Nahost/ Afrika konnten wir unser Geschäft hingegen
ausweiten."

Positiv entwickelten sich die Wundheilungs- und Hautpflegemittel Bepanthen™/
Bepanthol™ (wb. plus 4,9 Prozent), hauptsächlich in Asien/Pazifik und in
Lateinamerika. Die deutliche Ausweitung des Geschäfts mit dem Pränatalvitamin
Elevit™ (wb. plus 9,9 Prozent) ist im Wesentlichen auf die anhaltend starke
Nachfrage in Asien/Pazifik, vor allem in China, zurückzuführen. Das
Schmerzmittel Aspirin™ erreichte das Niveau des starken Vorjahresquartals.
Inklusive des bei Pharmaceuticals ausgewiesenen Geschäfts mit Aspirin™ Cardio
stiegen die Umsätze wb. um 4,9 Prozent. Der Umsatz des Antihistaminikums
Claritin™ dagegen ging im Vergleich zu einem starken Vorjahresquartal deutlich
zurück (wb. minus 12,3 Prozent), vor allem in den USA und in China. In den USA
beeinträchtigte unter anderem eine schwächere Allergiesaison das Geschäft, das
im Vorjahr zudem noch von der Markteinführung von ClariSpray™ profitiert hatte.
Beim Sonnenschutzmittel Coppertone™ lag der Umsatz mit wb. minus 16,7 Prozent
merklich unter Vorjahr. Dies ist im Wesentlichen auf erhöhten Wettbewerb und
einen bisher schwachen Saisonverlauf in den USA zurückzuführen.

Das EBITDA vor Sondereinflüssen von Consumer Health verringerte sich um 4,3
Prozent auf 314 (328) Millionen Euro. Dieser Rückgang ist im Wesentlichen auf
geringere Absatzmengen und höhere Herstellungskosten zurückzuführen, die unter
anderem aus Abschreibungen auf Warenbestände resultierten.

Deutlicher Umsatz- und Ergebnisrückgang bei Crop Science

Im Agrargeschäft (Crop Science) sank der Umsatz im 2. Quartal wpb. um 15,8
Prozent auf 2,163 (2,518) Milliarden Euro. "Dieser Rückgang ist im Wesentlichen
auf eine deutliche Erhöhung der Rückstellungen für Produktrückgaben von
Pflanzenschutzmitteln in Brasilien zurückzuführen", erklärte Baumann. Nach
Abschluss der Erntesaison zeigten sich im dortigen Markt hohe Warenbestände,
die Maßnahmen zur Normalisierung der Situation erfordern. Verursacht wurden die
hohen Warenbestände durch eine schwächere Nachfrage aufgrund signifikant
geringeren Befalls mit Insekten und Pilzerregern bei gleichzeitig starker
Bevorratung durch den Handel. Ohne die Berücksichtigung des Umsatzrückgangs von
428 Millionen Euro in Brasilien lag das Geschäft von Crop Science wb. leicht
über dem Vorjahresniveau. In Nordamerika stieg der Umsatz wb. um 5,0 Prozent,
während er in Europa/Nahost/Afrika auf Vorjahresniveau lag (wb. minus 0,2
Prozent). In Asien/Pazifik reduzierte sich der Umsatz wb. um 2,0 Prozent.

Im Pflanzenschutz (Crop Protection) war der Umsatz aller Produktgruppen
rückläufig, insbesondere bei den Fungiziden (wpb. minus 40,2 Prozent) und den
Insektiziden (wpb. minus 16,9 Prozent). Bei SeedGrowth
(Saatgutbehandlungsmittel) lag der Umsatz wpb. um 6,3 Prozent unter Vorjahr und
bei den Herbiziden wpb. um 6,0 Prozent. Im Bereich Seeds (Saatgut und
Pflanzeneigenschaften) legte der Umsatz hingegen wpb. um 4,6 Prozent zu.
Environmental Science entwickelte sich ebenfalls positiv (wpb. plus 20,6
Prozent), auch aufgrund von Produktlieferungen an den Erwerber des
Konsumentengeschäfts.

Das EBITDA vor Sondereinflüssen von Crop Science verringerte sich um 52,2
Prozent auf 317 (663) Millionen Euro, insbesondere aufgrund der Situation in
Brasilien. Hier verzeichnete Bayer eine deutliche Ergebnisbelastung von
insgesamt 355 Millionen Euro. Darin enthalten sind Rückstellungen für
Produktrückgaben in Höhe von 173 Millionen Euro, Wertberichtigungen von
Forderungen und Vorräten von 53 bzw. 56 Millionen Euro sowie weitere Effekte
von insgesamt 73 Millionen Euro. Ohne die Berücksichtigung des Geschäfts in
Brasilien lag das Ergebnis leicht über dem Vorjahresquartal.

Kräftiger Ergebniszuwachs bei Animal Health

Im Tiergesundheitsgeschäft (Animal Health) stieg der Umsatz wpb. um 2,1 Prozent
auf 450 (426) Millionen Euro. Erfreulich entwickelte sich das Geschäft in
Asien/Pazifik. In Nordamerika trug das im Januar 2017 akquirierte Cydectin™-
Produktportfolio zu den wb. Umsatzzuwächsen bei. Das Floh- und Zeckenhalsband
Seresto™ erzielte erneut prozentual zweistellige Umsatzzuwächse (wb. plus 17,4
Prozent), im Wesentlichen durch eine starke Nachfrage in den USA und in Europa.
Die Umsätze der Advantage™-Produktfamilie mit Floh-, Zecken- und
Entwurmungsmitteln waren hingegen insgesamt rückläufig (wb. minus 7,7 Prozent),
insbesondere da die Nachfrage in den USA geringer war als erwartet. Das EBITDA
vor Sondereinflüssen erhöhte sich um 16,0 Prozent auf 116 (100) Millionen Euro.
Positiv wirkten sich Preissteigerungen, gesunkene Herstellungskosten sowie das
erworbene Cydectin™-Geschäft aus. Mengenrückgänge und leicht höhere Ausgaben
für Forschung und Entwicklung konnten hierdurch deutlich überkompensiert
werden.

Umsatz und Ergebnis von Covestro signifikant erhöht

Der Umsatz von Covestro kletterte im 2. Quartal wpb. um 15,8 Prozent auf 3,479
(2,975) Milliarden Euro. Die Verkaufspreise stiegen insgesamt deutlich, vor
allem bei Polyurethanes. Die Absatzmengen lagen in Summe auf dem Niveau des
Vorjahres. Das EBITDA vor Sondereinflüssen verbesserte sich um 49,0 Prozent auf
809 (543) Millionen Euro. Deutlich gestiegene Verkaufspreise konnten den Effekt
aus höheren Rohstoffkosten überkompensieren.

EBITDA vor Sondereinflüssen im 1. Halbjahr um acht Prozent verbessert

Der Konzernumsatz stieg im 1. Halbjahr 2017 um 7,4 (wpb. 5,7) Prozent auf
25,437 (23,687) Milliarden Euro. Das EBITDA vor Sondereinflüssen erhöhte sich
um 7,9 Prozent auf 6,949 (6,441) Milliarden Euro und das Konzernergebnis um
14,4 Prozent auf 3,307 (2,891) Milliarden Euro. Das bereinigte Konzernergebnis
je Aktie aus fortzuführendem Geschäft lag mit 4,44 (4,42) Euro auf dem Niveau
des Vorjahres.

Prognose für das Gesamtjahr 2017 angepasst

Aufgrund der aktuellen Geschäfts- und Währungsentwicklung passt Bayer die
Prognose für das Geschäftsjahr 2017 an und legt nun für das 2. Halbjahr die
Wechselkurse zum 30. Juni zugrunde, z. B. einen EUR-USD-Kurs von 1,14 (bisher:
1,07). Der Umsatz des Bayer-Konzerns soll sich nun auf mehr als 49 Milliarden
Euro erhöhen (bisher: etwa 51 Milliarden Euro). Dies entspricht jetzt wpb.
einem Anstieg im mittleren einstelligen Prozentbereich (bisher: im mittleren
bis oberen einstelligen Prozentbereich). Das EBITDA vor Sondereinflüssen soll
nun im oberen einstelligen Prozentbereich (bisher: im unteren
Zehner-Prozentbereich) wachsen. Das bereinigte Ergebnis je Aktie aus
fortzuführendem Geschäft will der Konzern jetzt im unteren bis mittleren
einstelligen Prozentbereich steigern (bisher: im mittleren bis oberen
einstelligen Prozentbereich). Hierbei ist zu beachten, dass ab Juni 2017
Covestro nur noch mit 41 Prozent einbezogen ist (bisher: mit 53 Prozent). Ohne
Berücksichtigung von Kapital- und Portfoliomaßnahmen soll die
Nettofinanzverschuldung am Jahresende 2017 nun bei etwa 7 Milliarden Euro
liegen (bisher: etwa 8 Milliarden Euro).

Für die Life-Science-Bereiche plant Bayer nun einen Umsatz von 35 bis 36
Milliarden Euro (bisher: ca. 37 Milliarden Euro). Dies entspricht einem wpb.
Anstieg im unteren einstelligen Prozentbereich (bisher im mittleren
einstelligen Prozentbereich). Das EBITDA vor Sondereinflüssen wird leicht über
dem Niveau des Vorjahres erwartet (bisher: Steigerung im mittleren bis oberen
einstelligen Prozentbereich).

Für Pharmaceuticals bestätigt Bayer trotz einer negativen Währungsentwicklung
die im Februar veröffentlichte Prognose und erwartet nach wie vor einen Umsatz
von mehr als 17 Milliarden Euro. Dies entspricht einem wpb. Zuwachs im
mittleren einstelligen Prozentbereich. Den Umsatz mit den
Hauptwachstumsprodukten will Bayer wie bisher auf über 6 Milliarden Euro
steigern und plant weiterhin eine Zunahme des um Sondereinflüsse bereinigten
EBITDA im oberen einstelligen Prozentbereich. Die um Sondereinflüsse bereinigte
EBITDA-Marge will das Unternehmen nach wie vor verbessern.

Für Consumer Health erwartet Bayer ein schwaches 2. Halbjahr und rechnet nun
für das Gesamtjahr mit einem Umsatz von etwa 6 Milliarden Euro (bisher: mehr
als 6 Milliarden Euro). Dies entspricht nominal und wpb. dem Vorjahresniveau
(bisher: wpb. Steigerung im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich).
Bayer erwartet für Consumer Health nun einen Rückgang des EBITDA vor
Sondereinflüssen im oberen einstelligen Prozentbereich (bisher: ein Plus im
unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich).

Für Crop Science ist nun ein Umsatz von unter 10 Milliarden Euro (bisher: über
10 Milliarden Euro) geplant. Dies entspricht wpb. einem Rückgang im unteren
einstelligen Prozentbereich (bisher: Anstieg im unteren einstelligen
Prozentbereich). Beim EBITDA vor Sondereinflüssen der Division erwartet Bayer
jetzt einen Rückgang im mittleren Zehner-Prozentbereich (bisher: auf dem Niveau
des Vorjahres).

Für Animal Health, die Überleitung und Covestro bestätigt Bayer die im Februar
bzw. im April 2017 veröffentlichten Prognosen. Gleiches gilt für die weiteren
Prognosekennzahlen.


Hinweis:
Nachfolgend erhalten Sie Tabellen mit Kennzahlen des Bayer-Konzerns und seiner
Segmente zum 2. Quartal und zum 1. Halbjahr 2017.

Der Zwischenbericht zum 2. Quartal 2017 steht im Internet zur Verfügung:
www.investor.bayer.de.

Ergänzende Angebote unter www.investor.bayer.de:
- Redecharts zur Investoren-Telefonkonferenz ab 12:00 Uhr MESZ
- Live-Übertragung der Investoren-Telefonkonferenz ab ca. 14:00 Uhr MESZ
- Aufzeichnung der Investoren-Telefonkonferenz ab ca. 18:00 Uhr MESZ.


Zukunftsgerichtete Aussagen

Diese Mitteilung kann zukunftsgerichtete Aussagen enthalten. Tatsächliche
Ergebnisse können wesentlich von den in solchen zukunftsgerichteten Aussagen
enthaltenen Einschätzungen oder Vorhersagen abweichen. Faktoren, die zu einem
solchen Abweichen tatsächlicher Ergebnisse führen können, sind unter anderem:
Ungewissheiten bezüglich des Zeitpunkts des Vollzugs der Transaktion; das
Risiko, dass die Parteien die von dem Unternehmenszusammenschluss erwarteten
Synergien und Effizienzsteigerungen nicht innerhalb des erwarteten Zeitraums
(oder überhaupt nicht) erzielen oder die Integration des Geschäftsbetriebs der
Monsanto Company ("Monsanto") in die Bayer Aktiengesellschaft ("Bayer") nicht
gelingt; dass die Integration von Monsanto schwieriger, zeitaufwendiger oder
teurer verläuft als erwartet; dass die Umsätze nach dem Vollzug der
beabsichtigten Transaktion niedriger ausfallen als angenommen; dass
Betriebskosten, der Verlust bestehender Kundenbeziehungen oder Störungen des
gewöhnlichen Geschäftsablaufs infolge der Ankündigung der Transaktion
(einschließlich Schwierigkeiten in der Aufrechterhaltung bestehender
Beziehungen mit Arbeitnehmern, Kunden oder Lieferanten) höher bzw.
schwerwiegender ausfallen als erwartet; der mögliche Verlust wichtiger
Schlüsselarbeitnehmer von Monsanto; Risiken im Zusammenhang mit der Ablenkung
des Managements vom operativen Tagesgeschäft durch die Transaktion; dass die
Bedingungen für den Vollzug der beabsichtigten Transaktion nicht erfüllt werden
oder die erforderlichen behördlichen Genehmigungen nicht planmäßig oder zu den
erwarteten Bedingungen eingeholt werden können; die Erfüllbarkeit der
Erwartungen der Parteien hinsichtlich des Zeitpunkts, des Vollzugs sowie der
steuerlichen und bilanziellen Behandlung des Unternehmenszusammenschlusses; die
Folgen der Refinanzierung der im Zusammenhang mit der Transaktion aufgenommenen
Kredite, die Folgen der Fremdkapitalaufnahme durch Bayer im Zusammenhang mit
der Transaktion sowie deren mögliche Auswirkungen auf das Rating von Bayer; die
Auswirkungen des Zusammenschlusses von Bayer und Monsanto, einschließlich der
zukünftigen Finanzlage, des operativen Ergebnisses, der Strategie sowie der
Pläne des kombinierten Unternehmens; weitere Faktoren, die in dem von Monsanto
bei der US-amerikanischen Securities and Exchange Commission ("SEC")
eingereichten Jahresbericht (Form 10-K) für das am 31. August 2016 zu Ende
gegangene Geschäftsjahr und anderen von Monsanto bei der SEC eingereichten
Berichten (erhältlich unter www.sec.gov und auf Monsantos Webseite unter
www.monsanto.com) beschrieben sind; sowie andere Faktoren, die in den von Bayer
veröffentlichten Berichten (erhältlich auf der Bayer-Webseite www.bayer.de)
beschrieben sind. Soweit rechtlich nicht anders vorgeschrieben, übernehmen
Bayer und Monsanto keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung enthaltenen
Informationen zu aktualisieren. Zukunftsgerichteten Aussagen, deren Wirkung
lediglich auf das Datum dieser Mitteilung abstellt, sollte keine unangemessene
Bedeutung beigemessen werden.