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Investor News 2003

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Mittwoch  07. Mai  2003

Bayer-Bericht zum 1. Quartal 2003:

Operatives Ergebnis um 31 Prozent gesteigert

- 80 Prozent Zuwachs beim Ergebnis vor Sonderposten - Konzerngewinn plus zwölf Prozent auf 586 Millionen Euro - Nettoverschuldung weiter deutlich abgebaut

Leverkusen - Der Bayer-Konzern ist erfolgreich in das Geschäftsjahr 2003 gestartet. Das operative Ergebnis im fortzuführenden Geschäft stieg im 1. Quartal gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 31 Prozent auf 1,075 Milliarden Euro. Bereinigt um Einmaleffekte verbesserte es sich sogar um 80 Prozent von 464 Millionen auf 833 Millionen Euro. "Wir sind sehr zufrieden mit dem ersten Quartal", kommentierte Vorstandsvorsitzender Werner Wenning, "denn nach einem Jahr des Übergangs und der Neustrukturierung wird deutlich, dass die Akquisition von Aventis CropScience und unsere umfangreichen Programme zur Effizienzsteigerung erste, deutlich sichtbare Früchte bringen. Unter der Voraussetzung, dass sich die derzeitigen Rahmenbedingungen nicht gravierend verschlechtern, erwarten wir insgesamt für das Jahr 2003 gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung des laufenden operativen Ergebnisses im zweistelligen Prozentbereich." Positiv bewertete Wenning auch die Verbesserung des Brutto-Cashflow um 68 Prozent auf 1,402 Milliarden Euro sowie eine weitere Reduzierung der Nettoverschuldung seit Ende 2002 um 1,1 Milliarden auf 7,7 Milliarden Euro.
Der Umsatz im fortzuführenden Geschäft wuchs im ersten Quartal um fünf Prozent auf 7,356 Milliarden Euro. In lokalen Währungen betrug das Plus 16 Prozent. Der Konzerngewinn stieg auf 586 Millionen Euro - zwölf Prozent mehr als vor Jahresfrist.
Die künftige Arbeitsgebietsgesellschaft Bayer HealthCare erzielte bei einem Umsatz von 2,108 (Vorjahreszeitraum: 2,410) Milliarden Euro ein operatives Ergebnis von 480 (230) Millionen Euro. Im Segment Pharma/Biologische Produkte konnte das operative Ergebnis um 62 Prozent auf 199 Millionen Euro verbessert werden - trotz eines vor allem währungsbedingt um zehn Prozent rückläufigen Umsatzes. "Unsere enormen Kraftanstrengungen zur Renditeverbesserung kommen jetzt zum Tragen", erläuterte Wenning.
Bayer CropScience erzielte - im Wesentlichen bedingt durch die Akquisition von Aventis CropScience - einen um 92 Prozent auf 1,661 Milliarden Euro erhöhten Umsatz. Das operative Ergebnis verbesserte sich sogar auf 443 (144) Millionen Euro. Zusätzlich positiv wirkten sich hier Gewinne aus Desinvestitionen in Höhe von 33 Millionen Euro sowie die bis Ende März getätigten Umsätze mit dem Insektizid Fipronil aus, das dann aus kartellrechtlichen Gründen veräußert werden musste.
Die beiden Industriebereiche konnten trotz vor allem währungsbedingter Belastungen ihre Ergebnisse aufgrund der Kostenstrukturprogramme ebenfalls verbessern. So weist Polymers ein operatives Ergebnis von 74 (21) Millionen Euro aus, bei einem leicht um zwei Prozent auf 2,552 Milliarden Euro rückläufigen Umsatz. Bei Chemicals legte das Ergebnis um drei Prozent auf 38 Millionen Euro zu, während der Umsatz um sieben Prozent auf 872 Millionen Euro zurückging. Wenning: "Auch in den Industriebereichen wird deutlich, dass wir in der jüngsten Vergangenheit eine gute Basis zur Verbesserung unserer Performance geschaffen haben."

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des Bayer-Konzerns beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die wir in Berichten an die Frankfurter Wertpapierbörse sowie die amerikanische Wertpapieraufsichtsbehörde (inkl. Form 20-F) beschrieben haben. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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