24. Februar 2015

2015 Genitourinary Cancers of the American Society of Clinical Oncology (ASCO-GU):

Bayer präsentiert neue Onkologiedaten auf dem Krebskongress ASCO-GU 2015

Studiendaten von Radium-223-Dichlorid, Sorafenib und Entwicklungskandidat ODM-201
Abstracts: 160, 182, 195, 202, 230, 247, 253, 252, 403

Berlin, 24. Februar 2015
- Bayer HealthCare präsentiert auf dem diesjährigen
ASCO-GU-Kongress (2015 Genitourinary Cancers of the American Society of
Clinical Oncology) neue Daten aus dem Onkologie-Portfolio zu den
Krebsmedikamenten Xofigo® (Radium-223-Dichlorid), Nexavar® (Sorafenib) sowie zu
dem Entwicklungskandidaten ODM-201, den Bayer gemeinsam mit Orion
Pharmaceuticals entwickelt.

Folgende Studien zu Krebsmedikamenten von Bayer werden unter anderem auf dem
ASCO-GU Kongress vorgestellt:

Radium-223-Dichlorid (Radium-223)
- Effect of radium-223 dichloride (Ra-223) on pain from US EAP
o Abstract 160, Board G22, General Poster Session A: Prostate Cancer
o Donnerstag, 26. Februar, 11:30 - 13:00 Uhr
- External beam radiation therapy (EBRT) use and safety with radium-223
dichloride (Ra-223) in patients (pts) with castration-resistant prostate cancer
(CRPC) and symptomatic bone metastases (mets) from the ALSYMPCA trial
o Abstract 182, Board H18, General Poster Session A: Prostate Cancer
o Donnerstag, 26. Februar, 11:30 - 13:00 Uhr
- 3-Year Safety Follow-up of Radium-223 Dichloride (Ra-223) in Patients (Pts)
With Castration-Resistant Prostate Cancer (CRPC) and Symptomatic Bone
Metastases (Mets) From ALSYMPCA
o Abstract 195, Board J5, General Poster Session A: Prostate Cancer
o Donnerstag, 26. Februar, 11:30 - 13:00 Uhr
- Effects of radium-223 dichloride (Ra-223) with docetaxel (D) versus D on
prostate-specific antigen (PSA) and bone alkaline phosphatase (bALP) in
patients (pts) with castration-resistant prostate cancer (CRPC) and bone
metastases (mets): A phase 1/2a clinical trial
o Abstract 202, Board J12, General Poster Session A: Prostate Cancer
o Donnerstag, 26. Februar, 11:30 - 13:00 Uhr
- Radium-223 dichloride (Ra-223) in U.S. expanded access program (EAP)
o Abstract 247, Board C16, General Poster Session B: Prostate, Penile,
Testicular, and Urethral Cancers, and Urothelial Carcinoma
o Freitag, 27. Februar, 12:15 - 13:45 Uhr
- Prior and concurrent use of abiraterone and enzalutamide with Ra-223 in an
expanded access setting
o Abstract 253, Board C22, General Poster Session B: Prostate, Penile,
Testicular, and Urethral Cancers, and Urothelial Carcinoma
o Freitag, 27. Februar, 12:15 - 13:45 Uhr
- Effect of radium-223 dichloride (Ra-223) on risk for and duration of
hospitalization in ALSYMPCA by docetaxel (D) subgroup
o Abstract 254, Board C23, General Poster Session B: Prostate, Penile,
Testicular, and Urethral Cancers, and Urothelial Carcinoma
o Freitag, 27. Februar, 12:15 - 13:45 Uhr


Sorafenib
- Initial results from ASSURE (E2805): Adjuvant sorafenib or sunitinib for
unfavorable renal carcinoma, an ECOG-ACRIN-led, NCTN phase III trial
o Abstract 403, Board B1, General Poster Session C: Renal Cell Cancer
o Samstag, 28. Februar, 7:00 - 7:55 Uhr

ODM-201
- Pharmacokinetics, activity and safety of ODM-201 in chemotherapy-naïve
patients with metastatic castration resistant prostate cancer: An open-label
phase I trial with long-term extension
o Abstract 230, Board B24, General Poster Session B: Prostate, Penile,
Testicular, and Urethral Cancers, and Urothelial Carcinoma
o Freitag, 27. Februar, 12:15 - 13:45 Uhr

Über Radium-223-dichlorid (Xofigo®)
Radium-223-dichlorid (Radium-223) ist ein Alpha-Strahlung freisetzendes
Radiopharmazeutikum. Radium-223 wird ähnlich wie Calcium selektiv im Knochen
eingebaut und hier insbesondere in Bereichen von Knochenmetastasen eingelagert,
indem es Komplexe mit dem Knochenmineral Hydroxylapatit bildet. Der hohe
lineare Energietransfer von Alphastrahlern führt in den angrenzenden
Tumorzellen zu einer hohen Häufigkeit von Doppelstrangbrüchen der DNA, wodurch
eine starke zytotoxische Wirkung erzielt wird. Zusätzliche Effekte auf die
Mikroumgebung des Tumors, einschließlich der Osteoblasten und Osteoklasten,
tragen ebenfalls zur in vivo Wirksamkeit bei. Die Reichweite der Alphateilchen
von Radium-223 beträgt weniger als 100 Mikrometer, weshalb die Schädigung des
umgebenden normalen Gewebes minimiert wird.

Radium-223-dichlorid ist unter dem Markennamen Xofigo® in mehr als 40 Ländern
weltweit zugelassen, darunter die USA und Europa. In Europa erfolgte die
Marktzulassung zur Behandlung von Erwachsenen mit kastrationsresistentem
Prostatakarzinom, symptomatischen Knochenmetastasen ohne bekannte viszerale
Metastasen zugelassen.

Über Sorafenib (Nexavar®)
Sorafenib, ein oral zu verabreichendes Krebsmedikament, bekannt unter dem
Markennamen Nexavar®, ist bereits in über 100 Ländern zur Behandlung von
Leberkrebs und fortgeschrittenem Nierenkrebs zugelassen. In Europa ist Nexavar
zur Behandlung von hepatozellulären Karzinomen (HCC) und fortgeschrittenen
Nierenzellkarzinomen (RCC) zugelassen, wenn eine Interferon-Alpha- oder
Interleukin-2-Therapie nicht anschlägt oder nicht in Betracht kommt. Darüber
hinaus ist Nexavar® zur Behandlung von Patienten mit progressivem, lokal
fortgeschrittenem oder metastasiertem, differenziertem (papillärem/follikulärem/
Hürthle-Zell-) Schilddrüsenkarzinom, welches gegenüber radioaktivem Jod
refraktär ist, zugelassen.

Wie präklinische Studien gezeigt haben, inhibiert Nexavar® verschiedene
Kinasen, die an der Zellproliferation (Wachstum) und der Angiogenese
(Blutgefäßbildung) beteiligt sind - zwei wichtige Prozesse, die das
Krebswachstum ermöglichen. Zu diesen Kinasen gehören die Raf-Kinase, VEGFR-1,
VEGFR-2, VEGFR-3, PDGFR-B, KIT, FLT-3 und RET.

Nexavar® wird gemeinsam weltweit von Bayer und Onyx Pharmaceuticals, Inc.,
einer Tochtergesellschaft von Amgen entwickelt, mit Ausnahme Japans, wo Bayer
die gesamte Entwicklung verantwortet. In den USA wird das Produkt von den
Firmen gemeinsam vertrieben. Außerhalb der USA und Japan hält Bayer die
exklusiven Vermarktungsrechte und Bayer und Onyx teilen die Gewinne.

Über ODM-201
ODM-201 ist ein neuartiger, in der Entwicklung befindlicher Wirkstoff zur
Hemmung des Androgenrezeptors mit einer einzigartigen chemischen Struktur, die
speziell zur Hemmung des Wachstums von CRPC entwickelt wurde. ODM-201 bindet
mit hoher Intensität an den Androgenrezeptor und blockiert dessen Funktion,
indem er seine zelluläre Funktion hemmt. In vorklinischen Studien konnte
gezeigt werden, dass ODM-201 nur in geringem Maße die Blut-Hirn-Schranke
überwindet.

2014 hatten Bayer und Orion Corporation aus Espoo (Finnland) eine Vereinbarung
zur globalen Entwicklung und Vermarktung des Entwicklungskandidaten ODM-201
getroffen. Im Rahmen der Zusammenarbeit werden Bayer und Orion die Substanz
gemeinsam entwickeln, wobei Bayer einen großen Teil der künftigen
Entwicklungskosten trägt. Der Vertrag sieht weiterhin vor, dass Bayer ODM-201
global vermarkten wird und Orion die Option zur gemeinsamen Vermarktung von
ODM-201 für Europa erhält. Orion wird für die Herstellung des Produktes
verantwortlich sein.

Onkologie bei Bayer
Mit dem Ziel, das Leben von Menschen zu verbessern, arbeitet Bayer an der
Erweiterung seines Portfolios für innovative Behandlungen. Der Onkologiebereich
bei Bayer umfasst drei Produkte sowie mehrere andere Wirkstoffe in
verschiedenen Phasen der klinischen Entwicklung. Alle diese Produkte spiegeln
den Forschungsansatz des Unternehmens wider, der die Suche nach geeigneten
Zielmolekülen (Targets) und Signalwegen zur Krebsbehandlung in den Vordergrund
stellt.

Über Bayer HealthCare
Die Bayer AG ist ein weltweit tätiges, forschungsbasiertes und
wachstumsorientiertes Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Gebieten
Gesundheit, Agrarwirtschaft und hochwertige Materialien. Mit einem Umsatz von
rund 18,9 Mrd. Euro (2013) gehört Bayer HealthCare, ein Teilkonzern der Bayer
AG, zu den weltweit führenden innovativen Unternehmen in der
Gesundheitsversorgung mit Arzneimitteln und medizinischen Produkten. Das
Unternehmen mit Sitz in Leverkusen bündelt die Aktivitäten der Divisionen
Animal Health, Consumer Care, Medical Care sowie Pharmaceuticals. Ziel von
Bayer HealthCare ist es, Produkte zu erforschen, zu entwickeln, zu produzieren
und zu vertreiben, um die Gesundheit von Mensch und Tier weltweit zu
verbessern. Bei Bayer HealthCare arbeiten weltweit 56.000 (Stand: 31.12.2013)
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in mehr als 100 Ländern. Mehr Informationen
unter www.healthcare.bayer.de

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die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier
gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein,
die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen
auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt
keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben
und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.