26. Februar 2015

Geschäftsjahr 2014:

Bayer: Anhaltend starke Geschäftsdynamik und Neuausrichtung des Portfolios

Fokussierung des Konzernportfolios auf Life Sciences / Rekord bei Umsatz und Ergebnis: Alle Teilkonzerne tragen hierzu bei / Neuere Produkte treiben Wachstumsdynamik / Konzernumsatz 42,239 Milliarden Euro (plus 5,2 Prozent / wpb. plus 7,2 Prozent) / EBIT um 11,6 Prozent auf 5,506 Milliarden Euro verbessert / EBITDA vor Sondereinflüssen um 4,9 Prozent auf 8,812 Milliarden Euro erhöht / Konzernergebnis um 7,4 Prozent auf 3,426 Milliarden Euro gesteigert / Bereinigtes Ergebnis je Aktie um 7,3 Prozent auf 6,02 Euro gewachsen / Ausblick 2015: Weiteres Umsatzwachstum und deutliche Steigerung des Ergebnisses
Leverkusen, 26. Februar 2015 - Das Geschäftsjahr 2014 war für Bayer operativ
und strategisch sehr erfolgreich. Sowohl beim Umsatz als auch beim um
Sondereinflüsse bereinigten EBITDA konnte der Konzern neue Rekordmarken setzen.
"Dazu hat vor allem die anhaltende Wachstumsdynamik in unseren
Life-Science-Geschäften beigetragen, und hier insbesondere die erfreuliche
Entwicklung unserer neueren Produkte", sagte Vorstandsvorsitzender Dr. Marijn
Dekkers am Donnerstag auf der Bilanz-Pressekonferenz in Leverkusen. Auch bei
MaterialScience legten der Umsatz und das um Sondereinflüsse bereinigte
Ergebnis erfreulich zu. Darüber hinaus hat Bayer im vergangenen Jahr die
Weichen für die Ausrichtung des Konzerns auf die Life-Science-Bereiche
HealthCare und CropScience gestellt: MaterialScience soll bis spätestens Mitte
2016 als eigenständiges Unternehmen an die Börse gebracht werden. Zudem wurden
die Life-Science-Geschäfte durch wichtige Akquisitionen verstärkt. Für das
Geschäftsjahr 2015 stellte Dekkers ein weiteres Umsatzwachstum sowie eine
deutliche Steigerung des Ergebnisses in Aussicht.

Der Konzernumsatz stieg im Geschäftsjahr 2014 um 5,2 Prozent auf 42,239
(Vorjahr: 40,157) Milliarden Euro. Währungs- und portfoliobereinigt (wpb.)
entsprach das einem Zuwachs von 7,2 Prozent. Alle Teilkonzerne trugen zu diesem
Anstieg bei. Das EBIT verbesserte sich um 11,6 Prozent auf 5,506 (4,934)
Milliarden Euro. Ergebnisbelastend wirkten sich Sondereinflüsse in Höhe von 438
(839) Millionen Euro aus. Das EBIT vor Sondereinflüssen erhöhte sich um 3,0
Prozent auf 5,944 (5,773) Milliarden Euro. Das EBITDA vor Sondereinflüssen
stieg - trotz negativer Währungseffekte von etwa 410 Millionen Euro oder ca.
minus 4 Prozent - um 4,9 Prozent auf 8,812 (8,401) Milliarden Euro. Die gute
Geschäftsentwicklung ging einher mit höheren Aufwendungen für Forschung und
Entwicklung sowie Marketing und Vertrieb. Das Konzernergebnis legte um 7,4
Prozent auf 3,426 (3,189) Milliarden Euro zu und das bereinigte Konzernergebnis
je Aktie um 7,3 Prozent auf 6,02 (5,61) Euro.

Der Brutto-Cashflow wuchs 2014 um 16,9 Prozent auf 6,820 (5,832) Milliarden
Euro, der Netto-Cashflow stieg um 12,4 Prozent auf 5,810 (5,171) Milliarden
Euro. Die Nettofinanzverschuldung erhöhte sich im Vergleich zum 31. Dezember
2013 um 12,9 Milliarden Euro auf 19,6 Milliarden Euro. Bayer habe zur
Finanzierung der Akquisitionen im vergangenen Jahr mehrere zum Teil
großvolumige Anleihen am Markt platziert, erläuterte Finanzvorstand Johannes
Dietsch. Ein Gelingen solcher Platzierungen sei nicht selbstverständlich. "Dass
wir diese Aufgabe so erfolgreich gemeistert haben, ist auch ein Beleg für das
hohe Ansehen von Bayer am Kapitalmarkt", so Dietsch.

HealthCare: Umsatz der neueren Pharma-Produkte stark gestiegen

Im Gesundheitsgeschäft (HealthCare) erhöhte sich der Umsatz im vergangenen Jahr
um 5,6 (wpb. 7,5) Prozent auf 19,975 (18,924) Milliarden Euro. Hierzu trug vor
allem das Pharma-Geschäft bei, der Umsatz von Consumer Health lag leicht über
Vorjahr.

Der Pharma-Umsatz stieg deutlich um wpb. 11,2 Prozent auf 12,052 Milliarden
Euro. Einen wesentlichen Beitrag zu dieser sehr guten Entwicklung leisteten die
neueren Produkte - der Gerinnungshemmer Xarelto™, das Augenmedikament Eylea™,
die Krebsmittel Stivarga™ und Xofigo™ sowie Adempas™ gegen Lungenhochdruck -
mit einem Umsatz von insgesamt 2,908 (1,522) Milliarden Euro. "Diese Produkte
haben entscheidend dazu beigetragen, dass wir unter den großen
Pharma-Unternehmen mit am schnellsten wachsen", sagte Dekkers. Bei den
etablierten Top-Produkten legte der Umsatz mit den Hormonspiralen der Mirena™-
Produktfamilie um währungsbereinigt (wb.) 15,1 Prozent zu. Positiv entwickelte
sich auch Aspirin™ Cardio zur Herzinfarktsekundärprävention (wb. plus 12,4
Prozent). Dagegen ging der Umsatz des Blutgerinnungsmittels Kogenate™ wb. um
5,6 Prozent zurück - unter anderem bedingt durch die temporäre Nutzung von
Produktionskapazitäten für die Entwicklung von Hämophilie-Medikamenten der
nächsten Generation. Die Umsätze des Multiple-Sklerose-Medikaments Betaferon™/
Betaseron™ sanken wb. um 19,6 Prozent - vor allem aufgrund erhöhten Wettbewerbs
in den USA. Insgesamt verzeichnete das Pharma-Geschäft wb. erfreuliche
Umsatzzuwächse in allen Regionen, insbesondere in China, den USA und Westeuropa.

Der Umsatz des Segments Consumer Health erhöhte sich wpb. um 2,1 Prozent auf
7,923 Milliarden Euro. Umsatzsteigerungen erzielten die Divisionen Consumer
Care und Animal Health, insbesondere in den Wachstumsmärkten. Consumer Care
profitierte vor allem von der positiven Entwicklung der Hautpflegemittel
Bepanthen™/Bepanthol™ (wb. plus 18,3 Prozent) und des Schmerzmittels Aleve™
(wb. plus 10,1 Prozent). Bei Animal Health legte die Advantage™-Produktfamilie
mit Floh-, Zecken- und Entwurmungsmitteln wb. um 3,1 Prozent zu. Dagegen gab
der Umsatz im Medical-Care-Geschäft nach, vor allem in den USA und Europa. Das
Diabetes-Care-Geschäft war trotz positiver Entwicklung in den Wachstumsmärkten
insgesamt rückläufig. Der Umsatz mit den Kontrastmitteln und Medizingeräten im
Bereich Radiology lag wb. auf Vorjahresniveau.

Insgesamt stieg das EBITDA vor Sondereinflüssen von HealthCare um 2,8 Prozent
auf 5,484 (5,334) Milliarden Euro. Maßgeblich dafür war die erfreuliche
Geschäftsentwicklung bei Pharma, während das Ergebnis bei Consumer Health
leicht rückläufig war. Ergebnisbelastend wirkten höhere Investitionen in
Forschung und Entwicklung bei Pharma, gestiegene Aufwendungen für Marketing und
Vertrieb in beiden Segmenten sowie negative Wechselkurseffekte von etwa 360
Millionen Euro.

CropScience legt in allen Geschäftsfeldern und Regionen zu

Im Agrargeschäft (CropScience) erhöhte sich der Umsatz im Geschäftsjahr 2014 um
7,7 (wpb. 11,2) Prozent auf 9,494 (8,819) Milliarden Euro. "Bei CropScience
konnten wir Marktanteile hinzugewinnen. Zu der erfreulichen Entwicklung trugen
alle Geschäftsfelder und Regionen bei", erläuterte Dekkers. Die kräftigsten
Zuwächse erzielte der Teilkonzern in der Region Lateinamerika/Afrika/Nahost mit
einem Plus von wb. 20,6 Prozent. Auch in Nordamerika wuchs das Geschäft wb.
prozentual zweistellig (plus 10,2 Prozent), gefolgt von Europa und
Asien/Pazifik mit wb. 7,4 bzw. 5,5 Prozent.

Zur positiven Entwicklung im Pflanzenschutz (Crop Protection) trugen vor allem
die neuen Produkte (Markteinführung seit 2006) mit einer Umsatzsteigerung auf
über 1,8 Milliarden Euro (plus rund 23 Prozent nominal) wesentlich bei. Die
Fungizide erreichten mit wpb. 15,9 Prozent eine zweistellige Wachstumsrate.
Erfreulich entwickelten sich auch die Herbizide (wpb. plus 8,5 Prozent), die
Insektizide (wpb. plus 7,6 Prozent) und SeedGrowth (wpb. plus 8,4 Prozent). Das
Saatgutgeschäft (Seeds) konnte seinen Umsatz mit wpb. plus 19,5 Prozent
ebenfalls deutlich ausbauen. Besonders positiv entwickelten sich die Umsätze
mit Baumwollsaatgut. Der Umsatz von Environmental Science stieg wpb. um 6,9
Prozent.

Das EBITDA vor Sondereinflüssen von CropScience verbesserte sich um 5,0 Prozent
auf 2,360 (2,248) Milliarden Euro. Den Ergebnisbeiträgen aus der sehr guten
Geschäftsentwicklung mit deutlich gesteigerten Absatzmengen und höheren
Verkaufspreisen standen gestiegene Aufwendungen für Forschung und Entwicklung
sowie Marketing und Vertrieb gegenüber. Hinzu kam ein negativer Währungseffekt
von rund 50 Millionen Euro.

MaterialScience profitiert von höheren Absatzmengen

Im Geschäft mit hochwertigen Polymer-Werkstoffen (MaterialScience) stieg der
Umsatz um 3,7 (wpb. 4,8) Prozent auf 11,651 (11,238) Milliarden Euro. Dieser
Zuwachs ist auf höhere Absatzmengen bei Polycarbonates, Polyurethanes und
Coatings, Adhesives, Specialties zurückzuführen. Die Absatzpreise waren
hingegen insgesamt leicht rückläufig.

Der Umsatz mit Rohstoffen für Schaumstoffe (Polyurethanes) wuchs wpb. um 4,9
Prozent. Dies ist auf eine gestiegene Nachfrage der Kunden in nahezu allen
Hauptabnehmerbranchen zurückzuführen. Bei den hochwertigen Kunststoffen
(Polycarbonates) erhöhte sich der Umsatz wpb. um 7,2 Prozent - insbesondere
dank einer höheren Nachfrage der Kunden in der Automobil-, Elektro- und
Bauindustrie. Im Geschäft mit Rohstoffen für Lacke, Klebstoffe und
Spezialitäten legte der Umsatz wpb. um 5,5 Prozent zu. Dieser Anstieg
resultierte aus höheren Absatzmengen in allen Regionen. Die Verkaufspreise
lagen in dieser Business Unit auf Vorjahresniveau. Bei Industrial Operations
ging der Umsatz aufgrund von insgesamt geringeren Absatzmengen und -preisen
wpb. um 7,2 Prozent zurück.

Das EBITDA vor Sondereinflüssen von MaterialScience verbesserte sich um 10,7
Prozent auf 1,187 (1,072) Milliarden Euro. Hierzu trugen insbesondere
gestiegene Absatzmengen, Effizienzsteigerungsmaßnahmen sowie niedrigere
Rohstoff- und Energiekosten bei. Jedoch belasteten die gesunkenen Absatzpreise
das Ergebnis. Währungseffekte wirkten sich per saldo neutral aus.

Alle drei Teilkonzerne mit Umsatzzuwächsen im 4. Quartal

Der Konzernumsatz erhöhte sich im 4. Quartal 2014 um 11,6 (wpb. 6,9) Prozent
auf 11,039 (9,888) Milliarden Euro. Hierzu trugen alle drei Teilkonzerne bei.
Das EBIT ging um 14,4 Prozent auf 561 (655) Millionen Euro zurück. Das EBITDA
vor Sondereinflüssen stieg um 4,4 Prozent auf 1,846 (1,769) Milliarden Euro,
vor allem aufgrund von Mengensteigerungen in allen Teilkonzernen.
Ergebnismindernd wirkten höhere Aufwendungen für Forschung und Entwicklung
sowie Marketing und Vertrieb. Das Konzernergebnis verringerte sich auf 224
(455) Millionen Euro, das bereinigte Ergebnis je Aktie stieg hingegen auf 1,19
(1,10) Euro.

Wandel zum reinen Life-Science-Unternehmen eingeleitet

Auch strategisch sei das Jahr 2014 für Bayer sehr erfolgreich gewesen, sagte
Dekkers weiter. "Wir haben Weichen gestellt, die die Zukunft unseres
Unternehmens auf lange Sicht prägen werden. Wir haben die Trennung von
MaterialScience beschlossen und damit den Wandel zu einem reinen
Life-Science-Unternehmen in die Wege geleitet." Der bis spätestens Mitte 2016
geplante Börsengang des MaterialScience-Geschäfts sei auf Kurs. Die sogenannte
Design-Phase wurde inzwischen abgeschlossen. Dabei wurden die rechtlichen und
organisatorischen Strukturen des neuen Unternehmens festgelegt und wichtige
Management-Positionen besetzt. Bis zum 31. August 2015 soll die wirtschaftliche
und rechtliche Verselbstständigung von MaterialScience - der sogenannte
Carve-out - erfolgen. Die Entscheidung, ob MaterialScience im Wege eines IPO
oder eines Spin-off an die Börse gebracht werden soll, ist für die zweite
Jahreshälfte geplant.

"Darüber hinaus haben wir die Life-Science-Bereiche durch wichtige
Akquisitionen ausgebaut", so Dekkers. Vor allem das Geschäft mit rezeptfreien
Produkten sei mit den Übernahmen des Consumer-Care-Geschäfts von Merck & Co.,
Inc. (USA) und der chinesischen Dihon Pharmaceutical Group Co. Ltd. erheblich
verstärkt worden. Die Integration der beiden Geschäfte verläuft planmäßig. Auch
die Akquisition der norwegischen Algeta ASA, mit der Bayer seit 2009 bei
Entwicklung und Vertrieb des Krebsmedikaments Xofigo™ kooperiert hatte, wurde
erfolgreich abgeschlossen.

Deutliche Ergebnissteigerung für das Jahr 2015 erwartet

"Wir blicken weiterhin optimistisch in die Zukunft", sagte Dekkers. Für 2015
plant Bayer einen Konzernumsatz in der Größenordnung von 46 Milliarden Euro.
Dies entspricht wpb. einem Anstieg im unteren einstelligen Prozentbereich.
Bezogen auf den Umsatz erwartet das Unternehmen positive Währungseffekte
gegenüber dem Vorjahr von ca. 3 Prozent. Für das EBITDA vor Sondereinflüssen
ist eine Erhöhung im unteren bis mittleren Zehner-Prozentbereich geplant -
darin sind erwartete positive Währungseffekte von ca. 2 Prozent berücksichtigt.
Das bereinigte Ergebnis je Aktie will Bayer im unteren Zehner-Prozentbereich
steigern. Hierin sind erwartete positive Währungseffekte von ca. 3 Prozent
berücksichtigt.

Für das Jahr 2015 sind zudem Sonderaufwendungen in einer Größenordnung von etwa
700 Millionen Euro geplant. Diese entfallen im Wesentlichen auf die Integration
der erworbenen Consumer-Care-Geschäfte sowie auf Aufwendungen in Zusammenhang
mit dem geplanten Börsengang von MaterialScience. Die Aufwendungen für
Forschung und Entwicklung will Bayer im Jahr 2015 um ca. 10 Prozent auf mehr
als 4,0 Milliarden Euro steigern. Sachanlageinvestitionen sind mit rund 2,3
Milliarden Euro geplant und Investitionen in immaterielle Vermögenswerte mit
0,3 Milliarden Euro. Die planmäßigen Abschreibungen werden auf etwa 3,0
Milliarden Euro beziffert, davon 1,6 Milliarden Euro auf immaterielle
Vermögenswerte. Zum Jahresende 2015 geht Bayer von einer
Nettofinanzverschuldung von unter 18 Milliarden Euro aus.

HealthCare erwartet einen Umsatz von ca. 23 Milliarden Euro. Dies entspricht
einem wpb. Zuwachs im mittleren einstelligen Prozentbereich. Für das um
Sondereinflüsse bereinigte EBITDA ist eine Steigerung im mittleren
Zehner-Prozentbereich geplant. Im Segment Pharma wird ein Umsatz von etwa 13
Milliarden Euro erwartet. Dies entspricht einer wpb. Steigerung im mittleren
bis oberen einstelligen Prozentbereich. Der Umsatz der neueren Produkte soll
2015 in Richtung 4 Milliarden Euro gesteigert werden. Für das um
Sondereinflüsse bereinigte EBITDA von Pharma ist eine Steigerung im unteren
Zehner-Prozentbereich geplant. Hierin sind um 300 Millionen Euro höhere
Investitionen in Forschung und Entwicklung berücksichtigt. Daher wird bei
Pharma mit einer leichten Verbesserung der um Sondereinflüsse bereinigten
EBITDA-Marge gerechnet. Im Segment Consumer Health wird unter Einbeziehung der
erworbenen Consumer-Care-Geschäfte mit einer Steigerung des Umsatzes in
Richtung 10 Milliarden Euro gerechnet. Wpb. ist hier ein Wachstum im mittleren
einstelligen Prozentbereich geplant. Für das EBITDA vor Sondereinflüssen wird
eine Steigerung im mittleren bis oberen Zwanziger-Prozentbereich erwartet. Dazu
tragen die erworbenen Consumer-Care-Geschäfte bei.

CropScience plant, weiterhin über dem Markt zu wachsen und einen Umsatz von
etwa 10 Milliarden Euro zu erreichen. Dies entspricht einer wpb. Steigerung im
unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich. Für das EBITDA vor
Sondereinflüssen ist eine Steigerung im unteren bis mittleren einstelligen
Prozentbereich geplant.

Bei MaterialScience wird für 2015 weiteres Mengenwachstum bei rückläufigen
Verkaufspreisen erwartet. Dies führt zu einem Umsatzrückgang. Das Unternehmen
rechnet jedoch mit einer deutlichen Steigerung des um Sondereinflüsse
bereinigten EBITDA. Die Kapitalkosten will MaterialScience im Jahr 2015 wieder
vollständig verdienen. Für das 1. Quartal 2015 rechnet der Teilkonzern mit
einem Umsatz auf Höhe des Vorquartals und mit einer deutlichen Steigerung des
EBITDA vor Sondereinflüssen.


Hinweis:

Nachfolgend erhalten Sie Tabellen mit Kennzahlen des Bayer-Konzerns und seiner
Teilkonzerne zum Gesamtjahr sowie zum 4. Quartal 2014.
Der vollständige Geschäftsbericht 2014 ist im Internet verfügbar unter
www.investor.bayer.de

Ergänzende Angebote im Internet unter www.investor.bayer.de:
- Live-Übertragung der Bilanz-Pressekonferenz ab ca. 10:00 Uhr MEZ
- Redecharts zur Investoren-Telefonkonferenz ab 12:00 Uhr MEZ
- Live-Übertragung der Investoren-Telefonkonferenz ab ca. 14:30 Uhr MEZ
- Aufzeichnung der Investoren-Telefonkonferenz ab ca. 19:00 Uhr MEZ


Zukunftsgerichtete Aussagen

Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen
enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der
Unternehmensleitung des Bayer-Konzerns bzw. seiner Teilkonzerne beruhen.
Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere
Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage,
die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier
gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein,
die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen
auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt
keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben
und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.