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Das Wachstum der Weltwirtschaft dürfte sich zum Ende des Jahres weiter verlangsamen. Vor allem in Europa und in den USA verdichten sich die Hinweise auf eine Abschwächung der Konjunktur. In den Schwellenländern sehen wir weiterhin ein robustes, wenn auch leicht verlangsamtes Wachstum.
Für den Pharmamarkt erwarten wir im Jahr 2011 unverändert ein Wachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich, das vor allem von den Schwellenländern ausgehen dürfte. In den USA und den großen europäischen Ländern rechnen wir mit einem schwächeren Wachstum.
Für den Consumer-Care-Markt erwarten wir im Jahr 2011 weiterhin ein solides Wachstum. Der Diabetes-Care-Markt dürfte aufgrund der besseren Entwicklung des US-Marktes etwas stärker wachsen als zunächst erwartet. Für den Tiergesundheitsmarkt erwarten wir, dass sich der positive Trend fortsetzt.
Für das restliche Jahr 2011 erwarten wir eine weiterhin positive Entwicklung des globalen Saatgut- und Pflanzenschutzmarktes. Die nach wie vor vergleichsweise hohen Preise für Agrarrohstoffe haben insbesondere in Lateinamerika und Osteuropa zu verstärktem Marktwachstum geführt.
Für die Hauptabnehmerbranchen von MaterialScience rechnen wir aufgrund der Abschwächungstendenzen in der Weltwirtschaft in den kommenden Monaten mit insgesamt geringeren Wachstumsraten als im bisherigen Jahresverlauf.
Für das 2. Halbjahr erwarten wir ein weiteres Wachstum der Weltwirtschaft, wenn auch mit geringerer Dynamik und Unterschieden in den Regionen. In China mehren sich die Anzeichen einer Wachstumsverlangsamung – wir erwarten dort aber nur eine leichte Abschwächung. Die US-Wirtschaft dürfte sich weiter langsam erholen. Die Entwicklung im Euroraum ist uneinheitlich. Während einige Länder unter der Schuldenkrise leiden, erwarten wir für Deutschland einen weiteren Aufschwung. Die Katastrophen in Japan dürften keinen nennenswerten Einfluss auf die Weltwirtschaft haben.
Insgesamt werden die Wachstumsperspektiven der Weltwirtschaft davon abhängen, wie Europa und die USA ihre Schuldenkrisen bewältigen. Zudem könnten steigende Rohölpreise das Wachstum bremsen.
Für den Pharmamarkt gehen wir für das Jahr 2011 von einem Wachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich aus, das zunehmend von den Schwellenländern ausgehen dürfte. In den klassischen Märkten wie den USA und den großen europäischen Ländern rechnen wir mit einem schwächeren Wachstum.
Für den Consumer-Care-Markt erwarten wir für das Jahr 2011 weiterhin ein solides Wachstum. Der Diabetes-Care-Markt dürfte in diesem Jahr nur geringfügig zulegen. Für den Tiergesundheitsmarkt erwarten wir, dass sich der positive Trend unverändert fortsetzt.
Im weiteren Jahresverlauf rechnen wir nach wie vor mit einer positiven Entwicklung des globalen Saatgut- und Pflanzenschutzmarktes. Dazu dürften die hohen Preise für Agrarrohstoffe beitragen, die zu einer Steigerung der landwirtschaftlichen Produktion geführt haben.
Die Erholung der Hauptabnehmerbranchen von MaterialScience dürfte sich in den kommenden Quartalen fortsetzen. Allerdings rechnen wir aufgrund der abnehmenden Wachstumsdynamik insbesondere in China und zunehmender konjunktureller Risiken mit insgesamt schwächeren Wachstumsraten als im bisherigen Jahresverlauf.
Die Aussichten auf eine anhaltende Erholung der Weltwirtschaft haben sich in den vergangenen Monaten gebessert. Die Expansion verläuft jedoch regional sehr unterschiedlich. Mit einer Fortsetzung der kräftigen Konjunkturdynamik ist insbesondere in den Schwellenländern zu rechnen. Auch in den USA zeichnet sich eine zunehmende Konjunkturbelebung ab. Für den Euroraum hingegen gehen wir nur von einer moderaten Entwicklung aus – mit Ausnahme Deutschlands, dessen Wirtschaft in diesem Jahr erneut kräftig wachsen dürfte. Die Katastrophen in Japan sowie die politischen Unruhen in Nordafrika und Nahost haben die Weltwirtschaft bislang kaum belastet. Die Folgen dieser Ereignisse könnten sich im Jahresverlauf aber noch zu einem erhöhten Risiko für die globale Konjunktur entwickeln. Darüber hinaus könnten Rohstoffpreissteigerungen die insgesamt positive Wirtschaftsentwicklung bremsen.
Für den Pharmamarkt erwarten wir für das Jahr 2011 nach wie vor ein Wachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich. Dieses Wachstum dürfte zunehmend von Schwellenländern ausgehen. In den klassischen Märkten wie den USA und den großen europäischen Ländern rechnen wir mit einem schwächeren Wachstum.
Für den Consumer-Care-Markt erwarten wir im Jahr 2011 wiederum ein solides Wachstum. Der Diabetes-Care-Markt dürfte in diesem Jahr nur geringfügig zulegen. Für den Tiergesundheitsmarkt rechnen wir hingegen erneut mit einem überdurchschnittlichen Wachstum.
Unter der Voraussetzung normaler Witterungsverhältnisse und weiterhin hoher Preise für Agrarrohstoffe erwarten wir im weiteren Jahresverlauf eine deutlich positive Entwicklung des globalen Saatgut- und Pflanzenschutzmarktes.
Die konjunkturellen Voraussetzungen für 2011 sind in allen Hauptabnehmerbranchen von MaterialScience günstig. Jedoch sind insbesondere in der Automobil- sowie der Elektro-/Elektronikindustrie die Risiken aus den Katastrophen in Japan noch nicht abschätzbar.
Gesamtwirtschaft
Für das Jahr 2011 rechnen wir mit einer Fortsetzung der weltweiten wirtschaftlichen Erholung. Das Tempo der wirtschaftlichen Expansion dürfte sich aber gegenüber dem Vorjahr verlangsamen. In vielen Ländern wird der expansiv ausgerichtete geldpolitische Kurs noch beibehalten werden und somit die Konjunktur stützen; vonseiten der Fiskalpolitik jedoch sind in den meisten Ländern keine Wachstumsimpulse mehr zu erwarten. Es ist zu bedenken, dass erneute Spannungen an den Finanzmärkten sowie kräftige Preissteigerungen bei Erdöl und Rohstoffen die Konjunkturentwicklung im Jahr 2011 gefährden könnten. Diese Abwärtsrisiken sind zum Jahresende 2010 jedoch eher als gering einzuschätzen.
Die Schwellenländer dürften auch im kommenden Jahr starke Impulse für die Konjunkturbelebung geben. Wir rechnen damit, dass sich die Wachstumsraten in den Schwellenländern zwar in den kommenden Monaten verringern, grundsätzlich aber ein hohes Niveau halten werden. Hauptsächlich die großen Schwellenländer, allen voran China, sollten auch 2011 der Wachstumsmotor der Weltwirtschaft bleiben. Für die Industriestaaten erwarten wir, dass sich die wirtschaftliche Erholung bei geringer Dynamik insgesamt fortsetzen wird, jedoch mit einer sehr heterogenen Entwicklung in den einzelnen Ländern. Die Aussichten für die US-Wirtschaft haben sich zum Jahreswechsel 2010/2011 deutlich verbessert. Die zu erwartende Konjunkturdynamik dürfte aber zunächst noch keine durchgreifende Verbesserung des Arbeitsmarktes zur Folge haben. Für Japan sind die Wachstumsperspektiven eher mäßig einzuschätzen. Die Wirtschaft im Euroraum dürfte durch die Schuldenkrise in einigen Ländern auch im Jahr 2011 noch stark belastet sein. Wir rechnen deshalb insgesamt nur mit einem moderaten Wachstum. Dabei sollte sich in den dynamischeren Staaten der EU, insbesondere in Deutschland, die Konjunktur durch eine sich erholende Binnennachfrage festigen, während in anderen Euroländern der durch die Staatsschuldenkrise ausgelöste Konsolidierungskurs die Binnennachfrage weiterhin deutlich schwächen wird.
HealthCare
Für den Pharmamarkt erwarten wir im Jahr 2011 ein Wachstum im mittleren einstelligen Bereich. Dieses Wachstum dürfte zunehmend von Ländern wie China, Brasilien, Mexiko, Südkorea, Indien und Russland ausgehen. In den klassischen Märkten wie den USA und den großen europäischen Ländern hingegen rechnen wir aufgrund der Patentabläufe führender Produkte verschiedener Pharmaunternehmen, des Rückgangs an Neueinführungen und des zunehmenden Kostendrucks vonseiten der Gesundheitsinstitutionen lediglich mit einem Wachstum im unteren einstelligen Bereich.
Für das Jahr 2011 erwarten wir für den Consumer-Care-Markt wieder ein höheres Marktwachstum als in 2010, ausgelöst hauptsächlich durch die stärkere Marktdurchdringung in Osteuropa und Nordamerika. Der Diabetes-Care-Markt dürfte wegen des anhaltenden Preisdrucks in den USA in 2011 nur ein sehr geringes Wachstum aufweisen. Für den Animal-Health-Markt erwarten wir hingegen für 2011 erneut ein überdurchschnittliches Wachstum.
CropScience
Für den globalen Saatgut- und Pflanzenschutzmarkt sehen wir für das Jahr 2011 eine positive Entwicklung voraus. Basierend auf der Annahme eines normalen Witterungsverlaufs erwarten wir ein robustes Marktwachstum für Agrarchemikalien sowie für Saatgut und Pflanzeneigenschaften (Traits). Wir gehen davon aus, dass dieser Zuwachs vorrangig auf positiven Mengeneffekten basieren wird.
Trotz der beobachteten Schwankungen auf den Weltagrarmärkten bewegen wir uns aufgrund der deutlich angestiegenen Preise für Agrarrohstoffe in einem zunehmend freundlicheren Marktumfeld. Dies ist, vor dem Hintergrund begrenzter Anbauflächen, hauptsächlich auf eine stetig steigende Nachfrage nach Nahrungs- und Futtermitteln sowie pflanzlichen Energierohstoffen zurückzuführen.
Die insgesamt positiven Rahmenbedingungen dürften die Nachfrage nach höherwertigem Saatgut und damit einhergehend nach Pflanzenschutzmitteln stimulieren und die Landwirte zu einer Intensivierung der Produktion anregen.
Regional betrachtet erwarten wir den größten Impuls in Lateinamerika, wo vor allem der Anbau von Sojabohnen gegenüber dem Vorjahr weiter steigen dürfte. Auch in der Region Asien/Pazifik wird mit einer Ausweitung der Pflanzenproduktion gerechnet. Dies betrifft vor allem Reis, Getreide und Baumwolle, aber auch Spezialkulturen wie Obst und Gemüse. Für die Märkte in den industrialisierten Regionen der nördlichen Hemisphäre prognostizieren wir für 2011 hingegen ein nach wie vor geringes Wachstumspotenzial.
MaterialScience
Für 2011 rechnet MaterialScience mit einer weiteren Festigung der globalen Hauptabnehmerbranchen. Unser besonderes Augenmerk wird sich auf die dynamischen Märkte in Asien (z. B. China, Indien) richten. Wir setzen aber auch auf eine fortschreitende Nachfragebelebung in Nordamerika und Europa.
Die Automobilindustrie wird ihren Erholungskurs fortsetzen. 2011 dürfte mit etwa 60 Millionen verkauften Autos ein neuer Rekordwert erzielt werden. Auf nahezu allen Märkten, mit Ausnahme Westeuropas, sollten Nachfrage und Produktion deutlich schneller anziehen als noch vor wenigen Monaten von Experten erwartet. China wird weltweit der wichtigste Produktionsstandort bleiben, die Hersteller planen ihre Kapazitäten auf 17 Millionen Fahrzeuge – mehr als in der gesamten EU – im Jahr 2012 weiter auszubauen.
Für die globale Elektroindustrie erwarten wir ein robustes Wachstum, wobei China und Indien auch im Jahr 2011 die wichtigsten Wachstumstreiber bleiben. Jedoch werden auch die Industriestaaten weiterhin von der globalen wirtschaftlichen Erholung profitieren und einen Teil des hohen Auftragsbestandes von 2010 mit in das Jahr 2011 nehmen.
In der Bauindustrie rechnen wir für das Jahr 2011 mit einer spürbaren Erholung. Die anhaltend robuste Entwicklung in den aufstrebenden Märkten, gepaart mit der Rückkehr zu positiven Wachstumsraten in den gesättigten Märkten wie Europa und Nordamerika, dürfte insgesamt zu einer erfreulichen globalen Entwicklung führen.
Für die Möbelindustrie erwarten wir im kommenden Jahr eine Fortsetzung der bereits 2010 erkennbaren Marktaufhellung. Weiterhin erfreulich dürften sich die großen Wachstumsregionen in Asien entwickeln, die nicht nur von ihrer steigenden Binnennachfrage, sondern auch von der zunehmenden Erholung des internationalen Konsums profitieren werden. Aber auch in den aufstrebenden Märkten in Osteuropa, Nahost und Lateinamerika sollte eine positive Einkommensentwicklung weiteres Absatzpotenzial für die Möbelindustrie erschließen.
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