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Verbesserte Auftragslage:
Tarifentgelte werden wieder angehoben / Solidarische Lösung hat sich bewährt / Nutzung tariflicher Öffnungsklausel von Februar bis Ende Oktober 2009
Leverkusen, 9. Oktober 2009 - Der Bayer-Teilkonzern MaterialScience (BMS) kehrt
am 1. November dieses Jahres an seinen deutschen Standorten zur normalen
tariflichen Arbeitszeit von 37,5 Wochenstunden zurück. Das Unternehmen hatte
seit Anfang Februar mit einer Arbeitszeitreduzierung und entsprechender
Entgeltabsenkung um 6,7 Prozent den Auswirkungen der Wirtschaftskrise
entgegengesteuert. Dabei wurde eine tarifliche Öffnungsklausel angewandt und
somit Kurzarbeit vermieden. Mit der regulären Arbeitszeit werden die
Tarifentgelte von rund 4.100 Beschäftigten wieder auf das reguläre Niveau
angehoben.
"Grundlage für die Aufhebung der Sondermaßnahme ist eine derzeit verbesserte
Auftragslage. Allerdings bleibt die künftige Geschäftsentwicklung unserer
Abnehmerbranchen weiterhin unsicher", so Dr. Tony Van Osselaer, Arbeitsdirektor
von Bayer MaterialScience. "Kurzarbeit hätte hauptsächlich die Mitarbeiter in
der Produktion getroffen. Das konnte mit der Solidarität aller Beschäftigten
verhindert werden", sagt der Bayer-Gesamtbetriebsratsvorsitzende Thomas de Win.
Auch für die Leitenden Mitarbeiter und Angestellten von Bayer MaterialScience
hatte es Einschnitte gegeben - unter anderem gab es in diesem Jahr keine
Einkommenserhöhungen.
Bayer MaterialScience beschäftigt weltweit rund 15.000 Mitarbeiter, davon ca.
5.200 in der BMS AG in Deutschland. Auch an den internationalen Standorten
wurden vergleichbare Maßnahmen ergriffen, die je nach wirtschaftlicher
Entwicklung entsprechend angepasst werden.
Zum aktuellen Geschäftsverlauf wird der Vorstand der Bayer AG am 27. Oktober im
Rahmen des Zwischenberichts zum dritten Quartal Stellung nehmen.
Mehr Informationen finden Sie unter www.bayer.de