Am 1. August 1863 gründen der Kaufmann Friedrich Bayer und der Färbermeister Johann Friedrich Weskott einen Farbstoffbetrieb in Barmen (heute ein Stadtteil von Wuppertal). Schon 1865 beteiligen sich die Firmengründer an einer Teerfarbenfabrik in den USA und liefern Zwischenprodukte nach Übersee. 1876 wird eine Fabrikfiliale in Moskau eröffnet. Am 1. Juli 1881 gründen die Nachkommen Bayers und Weskotts die Aktiengesellschaft Farbenfabriken vorm. Friedr. Bayer & Co. 1883 nimmt das Werk Flers in Nordfrankreich seine Produktion auf. 1884 beginnt der Chemiker Carl Duisberg seine Arbeit bei Bayer. Unter seiner Leitung gelingen den Bayer-Chemikern bahnbrechende Erfindungen. 1888 wird eine Pharmazeutische Abteilung aufgebaut. Im Jahr 1891 wird das Gelände in Leverkusen angekauft. Dem Bayer-Forscher Dr. Felix Hoffmann gelingt 1897 die Synthetisierung des Wirkstoffs Acetylsalicylsäure in chemisch reiner und haltbarer Form. 1899 wird Aspirin® als Warenzeichen eingetragen und erobert als Schmerzmittel die Welt. 1912 wird der Firmensitz nach Leverkusen verlegt. Im Jahr 1925 gehen die Farbenfabriken vorm. Friedr. Bayer & Co. in der I.G. Farbenindustrie AG auf. Leverkusen wird Hauptwerk der Betriebsgemeinschaft Niederrhein der I.G. Nach dem Zweiten Weltkrieg wird die I.G. Farben auf alliierten Befehl beschlagnahmt und später entflochten. 1951 wird die Farbenfabriken Bayer AG neu gegründet und firmiert ab 1972 als Bayer AG.
Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Gebieten Gesundheit, Ernährung und hochwertige Materialien. Mit unseren Produkten und Dienstleistungen wollen wir den Menschen nützen und zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Gleichzeitig wollen wir Werte schaffen durch Innovation, Wachstum und eine weiter verbesserte Ertragskraft.
Zum 31. Dezember 2012 waren im Konzern 110.500 Mitarbeiter beschäftigt.
in FTE* | |
Europa | 52.300 |
- davon Deutschland | 34.600 |
Nordamerika | 15.300 |
Asien / Pazifik | 26.700 |
Lateinamerika / Nahost / Afrika | 16.200 |
* Die Anzahl der Mitarbeiter (Festanstellungen und befristete Arbeitsverhältnisse) wird in Vollzeitbeschäftigte (FTE) umgerechnet dargestellt.
Teilzeitbeschäftigte werden dabei gemäß ihrer vertraglichen Arbeitszeit proportional berücksichtigt.
Für das Jahr 2012 weist der Bayer-Konzern einen Umsatz von 39.760 Mio € und ein Konzernergebnis von 2.446 Mio € aus.

Der von der Bayer Aktiengesellschaft (Bayer AG) aufgestellte Konzernabschluss zum 31. Dezember 2012 ist nach den Vorschriften der am Abschlussstichtag gültigen und von der Europäischen Union anerkannten International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB), London, den Interpretationen des IFRS Interpretations Committee sowie den zusätzlich nach § 315 a HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften erstellt worden.
Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
Bayer begrüßt die Verabschiedung des Deutschen Corporate Governance Kodex. Zu seinen Prinzipien hat sich Bayer stets im Interesse einer langfristigen Wertschöpfung bekannt.
Entsprechenserklärung 2012
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Die erste Börsennotierung der Bayer-Aktie erfolgte am 12.11.1953 an der Frankfurter Börse.
Nach dem Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sind Aktionäre verpflichtet, dem Unternehmen und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht mitzuteilen, wenn sich die Höhe ihres Stimmrechtsanteils bezogen auf bestimmte Schwellen (3%, 5%, 10%, 15%, 20%, 25%, 30%, 50% oder 75% der Stimmrechte) verändert.
Zur Förderung von Motivation und Leistung bietet Bayer das Aktienprogramm Aspire für das Top-Management (Mitglieder der "Konzernführungskreise") sowie die Oberen Führungskräfte und ein Aktien-Beteiligungsprogramm für die übrigen Mitarbeitergruppen an. Wer an welchem Programm teilnehmen kann, richtet sich nach der Position im Unternehmen und nach der Vertragsstufe. Dem liegt die Überlegung zugrunde, dass mit ansteigender Hierarchie der unmittelbare Einfluss auf das Unternehmensgeschehen und damit auf die Entwicklung der Bayer-Aktie zunimmt.
Information zur Dividende für das Geschäftsjahr 2012
Die Hauptversammlung der Bayer AG beschloss am 26. April 2013 entsprechend dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr 2012 die Ausschüttung einer Dividende von 1,90 Euro je Aktie.
Bezogen auf das bereinigte Ergebnis pro Aktie (Core EPS, vgl. Geschäftsbericht 2012, Zusammengefasster Lagebericht, Kapitel 7.3) entspricht dies einer Ausschüttungsquote von nahezu 36 Prozent und liegt damit im angestrebten Zielkorridor von 30 bis 40 Prozent. Auf Basis des Jahresschlusskurses von 2012 (71,89 Euro) errechnet sich daraus eine Dividendenrendite von 2,6 Prozent. Die Ausschüttungssumme beträgt 1.571 Millionen Euro.
Die nächste ordentliche Hauptversammlung der Bayer AG findet am Dienstag, den 29. April 2014 statt.
Antworten auf die häufigsten Fragen zum Thema Namensaktie
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