26. Oktober 2016

3. Quartal 2016:

Bayer mit starker Performance - Übernahme von Monsanto vereinbart

Konzernumsatz um 2,3 (wpb. 3,5) Prozent auf 11,262 Milliarden Euro gesteigert / Pharmaceuticals weiter mit sehr guter Geschäftsentwicklung / Moderater Umsatzanstieg bei Consumer Health / Crop Science erfolgreich in weiterhin schwierigem Marktumfeld / EBITDA vor Sondereinflüssen um 6,0 Prozent auf 2,682 Milliarden Euro erhöht / Konzernergebnis um 18,8 Prozent auf 1,187 Milliarden Euro verbessert / Bereinigtes Ergebnis je Aktie um 2,4 Prozent auf 1,73 Euro erhöht / Ausblick für bereinigtes Ergebnis je Aktie angehoben / Vereinbarte Akquisition von Monsanto schafft ein führendes Unternehmen der Agrarwirtschaft
Leverkusen, 26. Oktober 2016 - Der Bayer-Konzern hat seinen Wachstumskurs im 3.
Quartal 2016 weiter fortgesetzt und ist mit der vereinbarten Akquisition von
Monsanto auch strategisch einen großen Schritt vorangekommen. "Die Ankündigung,
Monsanto zu übernehmen, ist ein bedeutender strategischer Meilenstein für
Bayer. Wir schaffen damit ein führendes Unternehmen in der Agrarwirtschaft -
und festigen zugleich unsere führende Position als Life-Science-Unternehmen",
sagte Vorstandsvorsitzender Werner Baumann am Mittwoch bei der Vorlage des
Zwischenberichts.

Auch operativ sei das 3. Quartal sehr erfolgreich gewesen, sagte Baumann. Im
Life-Science-Geschäft erzielte Bayer in Summe einen erfreulichen Umsatz- und
Ergebniszuwachs - vor allem Pharmaceuticals überzeugte erneut mit einem sehr
positiven Geschäftsverlauf. Die neueren Produkte entwickelten sich weiterhin
stark. Consumer Health erreichte währungs- und portfoliobereinigt (wpb.) ein
Umsatzwachstum, das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA lag jedoch unter
Vorjahr. Crop Science konnte die operative Performance in einem anhaltend
schwierigen Marktumfeld auf dem Niveau des Vorjahres halten. Animal Health
erzielte Umsatz- und Ergebniszuwächse. Covestro verzeichnete wpb. leichte
Umsatzzuwächse und steigerte das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA deutlich.
Für das Gesamtjahr 2016 sind die Aussichten weiterhin positiv: Den Ausblick für
das bereinigte Ergebnis je Aktie hebt Bayer an.

Der Konzernumsatz stieg im 3. Quartal um 2,3 (wpb. 3,5) Prozent auf 11,262
(Vorjahr: 11,004) Milliarden Euro. Das EBITDA vor Sondereinflüssen erhöhte sich
um 6,0 Prozent auf 2,682 (2,530) Milliarden Euro. Das EBIT stieg um 14,2
Prozent auf 1,795 (1,572) Milliarden Euro. Die Sonderaufwendungen beliefen sich
auf 125 (204) Millionen Euro. Hierin enthalten sind im Wesentlichen
Aufwendungen in Verbindung mit der vereinbarten Akquisition von Monsanto in
Höhe von 52 Millionen Euro, für Effizienzsteigerungsmaßnahmen in Höhe von 49
Millionen Euro sowie Kosten für die Integration erworbener Geschäfte in Höhe
von 23 Millionen Euro. Das EBIT vor Sondereinflüssen stieg um 8,1 Prozent auf
1,920 (1,776) Milliarden Euro. Das Konzernergebnis legte um 18,8 Prozent auf
1,187 (0,999) Milliarden Euro zu, das bereinigte Konzernergebnis je Aktie aus
fortzuführendem Geschäft um 2,4 Prozent auf 1,73 (1,69) Euro.

Der Brutto-Cashflow aus fortzuführendem Geschäft stieg unter anderem aufgrund
des gesteigerten EBIT kräftig um 36,1 Prozent auf 1,951 (1,434) Milliarden
Euro. Der Netto-Cashflow (gesamt) konnte durch eine erhöhte Mittelfreisetzung
im Working Capital deutlich um 31,0 Prozent auf 3,053 (2,330) Milliarden Euro
erhöht werden. Die Nettofinanzverschuldung verringerte sich um 2,0 Milliarden
Euro von 17,8 Milliarden Euro am 30. Juni 2016 auf 15,8 Milliarden Euro am 30.
September 2016, im Wesentlichen durch Mittelzuflüsse aus der operativen
Geschäftstätigkeit.

Starke Umsatz- und Ergebnisentwicklung bei Pharmaceuticals

Im Geschäft mit rezeptpflichtigen Arzneimitteln (Pharmaceuticals) stieg der
Umsatz erfreulich um 7,3 (wpb. 7,6) Prozent auf 4,152 (3,870) Milliarden Euro.
"Unsere neueren Produkte verzeichneten weiterhin eine starke Entwicklung",
sagte Baumann. Der Gerinnungshemmer Xarelto™, das Augenmedikament Eylea™, die
Krebsmittel Xofigo™ und Stivarga™ sowie Adempas™ gegen Lungenhochdruck
erzielten einen Umsatz von insgesamt 1,395 (1,082) Milliarden Euro.
Währungsbereinigt (wb.) entsprach das einem Plus von 28,3 Prozent. Xarelto™
erzielte erneut starke Umsatzsteigerungen (wb. plus 34,4 Prozent), maßgeblich
durch die Mengenausweitungen in Europa und Japan. Erfreuliche Zuwächse
verzeichnete Xarelto™ auch in den USA, wo das Produkt von einer
Tochtergesellschaft von Johnson & Johnson vermarktet wird. Die Umsätze von
Eylea™ konnten mit wb. plus 26,5 Prozent deutlich gesteigert werden, vor allem
aufgrund des guten Geschäftsverlaufs in Europa und Kanada.

Bei den etablierten Top-Pharmaprodukten erzielten vor allem die Hormonspiralen
der Mirena™-Produktfamilie starke Umsatzzuwächse (wb. plus 13,2 Prozent),
insbesondere infolge einer positiven Preisentwicklung in den USA. Erfreulich
entwickelten sich die Geschäfte mit dem Antidiabetikum Glucobay™ (wb. plus 8,0
Prozent) sowie mit dem Antibiotikum Avalox™/Avelox™ (wb. plus 8,8 Prozent), die
weiter von einer hohen Nachfrage in China profitierten. Bei den
Blutgerinnungsmitteln Kogenate™/Kovaltry™ führten Schwankungen im
Bestellvolumen des Vertriebspartners zu leicht rückläufigen Umsätzen (wb. minus
2,4 Prozent). Das Geschäft mit dem Krebsmedikament Nexavar™ blieb merklich
unter Vorjahr (wb. minus 9,3 Prozent), vor allem aufgrund eines erhöhten
Wettbewerbsdrucks in den USA. Beim Multiple-Sklerose-Präparat Betaferon™/
Betaseron™ gingen die Umsätze deutlich zurück (wb. minus 19,7 Prozent), im
Wesentlichen bedingt durch einen schwächeren Geschäftsverlauf in den USA und
Europa. Insgesamt konnte das Pharmaceuticals-Geschäft in allen Regionen wb.
ausgebaut werden.

Das EBITDA vor Sondereinflüssen von Pharmaceuticals stieg bei weiterhin
überproportional hohen Investitionen in Forschung und Entwicklung deutlich um
13,4 Prozent auf 1,421 (1,253) Milliarden Euro. Dieser Ergebniszuwachs ist zum
einen auf die sehr gute Geschäftsentwicklung - insbesondere der neueren
Produkte - zurückzuführen. Zum anderen konnten die Aufwendungen für Marketing
und Vertrieb in etwa auf dem Niveau des Vorjahresquartals gehalten werden.

Moderate Geschäftsausweitung bei Consumer Health

Der Umsatz im Geschäft mit rezeptfreien Gesundheitsprodukten (Consumer Health)
lag mit 1,425 (1,424) Milliarden Euro auf Vorjahresniveau. Wpb. entsprach das
einem Zuwachs von 3,6 Prozent. Währungsbereinigt entwickelte sich das Geschäft
in den Regionen Lateinamerika/Afrika/Nahost, Nordamerika und Asien/Pazifik
positiv. In Europa hingegen gingen die Umsätze im Vergleich zu einem starken
Vorjahresquartal leicht zurück. "Zweistellige Wachstumsraten erzielten wir mit
unseren Marken Aleve™, Alka-Seltzer™, One A Day™ und Elevit™", sagte Baumann.

Das Analgetikum Aleve™ legte wb. um 12,7 Prozent zu. Maßgeblich hierfür war die
positive Geschäftsentwicklung in den USA, unter anderem dank einer
Produktlinienerweiterung. Die Alka-Seltzer™-Produktfamilie zur Behandlung von
Magenbeschwerden und Erkältungskrankheiten (wb. plus 15,0 Prozent) und das
Vitaminpräparat One A Day™ (wb. plus 11,8 Prozent) erzielten ebenfalls
deutliche Umsatzsteigerungen, die vor allem auf Produktlinienerweiterungen in
den USA zurückzuführen sind. Das Geschäft mit dem Vitaminpräparat Elevit™ wuchs
merklich (wb. plus 17,9 Prozent), vor allem in China. Dagegen blieb das
Geschäft mit dem Sonnenschutzmittel Coppertone™ mit wb. minus 5,0 Prozent
infolge geringerer Verkäufe in den USA unter Vorjahr.

Das EBITDA vor Sondereinflüssen von Consumer Health ging um 3,5 Prozent auf 328
(340) Millionen Euro zurück. Die Ergebnisbeiträge aus der positiven
Geschäftsentwicklung konnten die höheren Herstellungskosten und Währungseffekte
von etwa minus 20 Millionen Euro nicht kompensieren.

Crop Science in weiterhin schwierigem Marktumfeld erfolgreich

Im Agrargeschäft (Crop Science) erzielte Bayer einen Umsatz von 2,057 (2,081)
Milliarden Euro. Nominal entsprach das einem Rückgang von 1,2 Prozent, wpb. lag
der Umsatz auf Vorjahreshöhe. "Crop Science war in einem weiterhin schwierigen
Marktumfeld erfolgreich", sagte Baumann. Crop Protection/Seeds konnte insgesamt
das Niveau des Vorjahresquartals halten, trotz weiterhin schwieriger
Rahmenbedingungen vor allem in Lateinamerika. Erfreulich entwickelte sich das
Crop-Science-Geschäft in Europa (wb. plus 5,8 Prozent) und Nordamerika (wb.
plus 5,7 Prozent). In Asien/Pazifik lag der Umsatz mit wb. plus 1,1 Prozent
leicht über Vorjahr, während er in Lateinamerika/Afrika/ Nahost mit wb. minus
5,3 Prozent rückläufig war.

Im Pflanzenschutz (Crop Protection) erzielten die Fungizide ein Plus von wpb.
8,1 Prozent. Deutlich rückläufig entwickelten sich hingegen die Insektizide
(wpb. minus 16,8 Prozent). Auch die Herbizide (wpb. minus 1,0 Prozent) und
SeedGrowth (Saatgutbehandlungsmittel - wpb. minus 3,7 Prozent) lagen unter
Vorjahr. Sehr erfreulich war die Entwicklung bei Seeds (Saatgut) mit einem
Umsatzzuwachs von wpb. 21,6 Prozent. Auch Environmental Science legte mit einem
Plus von wpb. 17,7 Prozent kräftig zu.

Das EBITDA vor Sondereinflüssen von Crop Science erhöhte sich um 0,6 Prozent
auf 318 (316) Millionen Euro. Höheren Absatzpreisen und einem positiven
Währungseffekt von rund 80 Millionen Euro standen unter anderem geringere
Absatzmengen, höhere Wertberichtigungen auf Forderungen sowie gestiegene
Aufwendungen für Forschung und Entwicklung gegenüber.

Animal Health verbessert Umsatz und Ergebnis

Im Tiergesundheitsgeschäft (Animal Health) erzielte Bayer einen Umsatzanstieg
von 0,8 (wpb. 2,5) Prozent auf 360 (357) Millionen Euro. Besonders positiv
entwickelte sich die Region Asien/Pazifik. Auch in Europa legte der Umsatz zu,
während sich das Geschäft in Nordamerika leicht rückläufig entwickelte. Das
Geschäft mit dem Floh- und Zeckenhalsband Seresto™ entwickelte sich in allen
Regionen positiv und legte wb. um 19,2 Prozent zu. Der Umsatz der Advantage™-
Produktfamilie mit Floh-, Zecken- und Entwurmungsmitteln lag auf
Vorjahresniveau. Das EBITDA vor Sondereinflüssen von Animal Health stieg um 6,0
Prozent auf 89 (84) Millionen Euro. Maßgeblich hierfür waren Mengen- und
Preissteigerungen sowie geringere Aufwendungen für Marketing und Vertrieb. Dem
standen gestiegene Herstellungskosten und höhere Aufwendungen für Forschung und
Entwicklung gegenüber.

Deutliche Ergebnissteigerung bei Covestro

Bei Covestro betrug der Umsatz im 3. Quartal 3,004 (3,009) Milliarden Euro. Das
entsprach nominal dem Vorjahresniveau (minus 0,2 Prozent) und wpb. einem
leichten Anstieg um 1,0 Prozent. Die Absatzmengen lagen insgesamt über denen
des Vorjahresquartals, insbesondere bei Polycarbonates und Polyurethanes. Die
Verkaufspreise waren in allen Business Units rückläufig. Das EBITDA vor
Sondereinflüssen verbesserte sich um 19,5 Prozent auf 564 (472) Millionen Euro.
Dieser Zuwachs ist im Wesentlichen auf gesunkene Rohstoffpreise und höhere
Absatzmengen zurückzuführen, die den Rückgang der Absatzpreise
überkompensierten. Ein Währungseffekt von rund minus 10 Millionen Euro wirkte
ergebnisbelastend.

Konzernergebnis im Dreivierteljahr deutlich erhöht

Der Konzernumsatz stieg im Dreivierteljahr 2016 um 0,4 (wpb. 3,0) Prozent auf
34,949 (34,800) Milliarden Euro. Das EBITDA vor Sondereinflüssen stieg
erfreulich um 9,4 Prozent auf 9,123 (8,340) Milliarden Euro. Grund hierfür
waren deutlich gestiegene Absatzmengen und gesunkene Herstellungskosten. Die
gute Geschäftsentwicklung erreichte Bayer trotz Dissynergien aus der
Verselbstständigung von Covestro und dem Verkauf von Diabetes Care sowie
höheren Investitionen für Forschung und Entwicklung. Ergebnismindernd wirkten
sich Währungseffekte von etwa minus 100 Millionen Euro aus. Das Konzernergebnis
stieg um 16,6 Prozent auf 4,078 (3,497) Milliarden Euro und das bereinigte
Konzernergebnis je Aktie aus fortzuführendem Geschäft um 7,1 Prozent auf 6,15
(5,74) Euro.

Zuversicht für das Gesamtjahr 2016

Für den Konzern inklusive Covestro plant Bayer im Jahr 2016 weiterhin einen
Umsatz von 46 bis 47 Milliarden Euro. Dies entspricht nach wie vor wpb. einem
Anstieg im unteren einstelligen Prozentbereich. Das EBITDA vor Sondereinflüssen
plant Bayer wie bisher im oberen einstelligen Prozentbereich zu erhöhen. Das
bereinigte Ergebnis je Aktie aus fortzuführendem Geschäft will der Konzern nun
ebenfalls im oberen einstelligen Prozentbereich steigern (bisher: im mittleren
bis oberen einstelligen Prozentbereich). Hierbei ist zu berücksichtigen, dass
Covestro ab dem 19. April 2016 mit rund 64 Prozent (vom 1. Januar bis 18. April
2016: mit rund 69 Prozent) enthalten ist.

Für den Bereich Life Sciences, also den Bayer-Konzern ohne Covestro, ist
unverändert ein Umsatz von ca. 35 Milliarden Euro geplant. Dies entspricht wpb.
nach wie vor einem Anstieg im mittleren einstelligen Prozentbereich. Für das
EBITDA vor Sondereinflüssen ist wie bisher eine Steigerung im mittleren bis
oberen einstelligen Prozentbereich geplant. Darin sind Dissynergien von rund
130 Millionen Euro aus der Verselbstständigung von Covestro sowie aus
Desinvestitionen berücksichtigt.

Für Pharmaceuticals erwartet Bayer weiterhin einen Umsatz von über 16
Milliarden Euro. Dies entspricht wie bisher einem wpb. Zuwachs im oberen
einstelligen Prozentbereich. Der Umsatz der neueren Pharma-Produkte soll nach
wie vor in Richtung 5,5 Milliarden Euro steigen. Für das um Sondereinflüsse
bereinigte EBITDA ist wie bisher eine Steigerung im unteren
Zehner-Prozentbereich geplant und für die um Sondereinflüsse bereinigte
EBITDA-Marge eine Verbesserung.

In der Division Consumer Health rechnet Bayer weiterhin mit einem Umsatz von
ca. 6 Milliarden Euro. Hier ist wie bisher ein wpb. Umsatzwachstum im unteren
bis mittleren einstelligen Prozentbereich geplant. Das EBITDA vor
Sondereinflüssen erwartet das Unternehmen hier unverändert auf dem Niveau des
Vorjahres.

In Anbetracht des weiterhin schwachen Marktumfelds plant Bayer für Crop Science
nach wie vor einen wpb. Umsatz auf dem Niveau des Vorjahres. Dies entspricht
wie bisher nominal einem Umsatz von etwa 10 Milliarden Euro. Bayer plant
weiterhin einen Rückgang des EBITDA vor Sondereinflüssen der Division im
unteren einstelligen Prozentbereich.

Bei Animal Health erwartet Bayer weiterhin einen Umsatz leicht über dem Niveau
des Vorjahres und plant nach wie vor eine wpb. Steigerung des Umsatzes im
unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich. Das EBITDA vor
Sondereinflüssen von Animal Health erwartet Bayer nun auf dem Niveau des
Vorjahres (bisher: Steigerung im unteren bis mittleren einstelligen
Prozentbereich).

Covestro plant für das Jahr 2016 weiterhin einen Umsatzrückgang. Für das um
Sondereinflüsse bereinigte EBITDA erwartet das Unternehmen jetzt eine
Steigerung für das Gesamtjahr auf eine Größenordnung von ungefähr 1,9
Milliarden Euro (bisher: für das 2. Halbjahr mindestens auf der Höhe des
Vorjahres).

"Bayer und Monsanto passen perfekt zusammen"

Mit der Unterzeichnung der bindenden Vereinbarung zur Übernahme von Monsanto
für 128 USD je Aktie - entsprechend einem Transaktionswert von rund 66
Milliarden USD - erreichte Bayer am 14. September 2016 einen bedeutenden
Meilenstein. "Die Logik dieses Schrittes ist absolut überzeugend", sagte
Baumann. "Beide Unternehmen passen perfekt zusammen und ergänzen sich
hervorragend. Gemeinsam werden wir mit aller Kraft daran arbeiten, eine der
größten Herausforderungen der Gesellschaft zu bewältigen: nämlich eine deutlich
wachsende Weltbevölkerung auf eine ökologisch nachhaltige Weise zu ernähren."
Das Angebot von Bayer werde auf die Bedürfnisse der Kunden in aller Welt
zugeschnitten sein - vom Großbetrieb in den USA bis zum Kleinbauern in Indien.
Die Transaktion unterliegt üblichen Vollzugsbedingungen, einschließlich der
Zustimmung durch die Mehrheit der Monsanto-Aktionäre zur Fusionsvereinbarung
und der Genehmigung durch relevante Kartell- und andere Behörden. Bayer hat
damit begonnen, die erforderlichen Genehmigungen einzuholen. Der Antrag soll
noch in diesem Jahr in den USA gestellt werden und in der Europäischen Union
voraussichtlich im 1. Quartal 2017. Im Rahmen der Finanzierung hat Bayer die
Syndizierung des Bankkredits über rund 57 Milliarden USD Anfang Oktober
erfolgreich abgeschlossen. Die Refinanzierung wird in Abhängigkeit vom
jeweiligen Kapitalmarktumfeld erfolgen - dies zum Teil möglicherweise auch
schon deutlich vor dem Abschluss der Transaktion, den Bayer bis Ende 2017
erwartet.


Hinweis:
Der Zwischenbericht zum 3. Quartal 2016 steht im Internet zur Verfügung:
www.investor.bayer.de.

Ergänzende Angebote unter www.investor.bayer.de:
- Live-Übertragung der Telefon-Pressekonferenz ab ca. 10:00 Uhr MESZ
- Redecharts zur Investoren-Telefonkonferenz ab 12:00 Uhr MESZ
- Live-Übertragung der Investoren-Telefonkonferenz ab ca. 14:00 Uhr MESZ
- Transcript und Audio-Aufzeichnung der Investoren-Telefonkonferenz werden zu
einem späteren Zeitpunkt verfügbar sein.


Mehr Informationen finden Sie unter www.bayer.de und www.advancingtogether.de.


Zukunftsgerichtete Aussagen

Diese Mitteilung kann zukunftsgerichtete Aussagen enthalten. Tatsächliche
Ergebnisse können wesentlich von den in solchen zukunftsgerichteten Aussagen
enthaltenen Einschätzungen oder Vorhersagen abweichen. Faktoren, die zu einem
solchen Abweichen tatsächlicher Ergebnisse führen können, sind unter anderem:
das Risiko, dass die Aktionäre der Monsanto Company ("Monsanto") der
beabsichtigten Transaktion nicht zustimmen; Ungewissheiten bezüglich des
Zeitpunkts des Vollzugs der beabsichtigten Transaktion; das Risiko, dass die
Parteien die von der beabsichtigten Transaktion erwarteten Synergien und
Effizienzsteigerungen nicht innerhalb des erwarteten Zeitraums (oder überhaupt
nicht) erzielen oder die Integration des Geschäftsbetriebs von Monsanto in die
Bayer Aktiengesellschaft ("Bayer") nicht gelingt; dass die Integration von
Monsanto schwieriger, zeitaufwendiger oder teurer verläuft als erwartet; dass
die Umsätze nach dem Vollzug der beabsichtigten Transaktion niedriger ausfallen
als angenommen; dass Betriebskosten, der Verlust bestehender Kundenbeziehungen
oder Störungen des gewöhnlichen Geschäftsablaufs infolge der beabsichtigten
Transaktion (einschließlich Schwierigkeiten in der Aufrechterhaltung
bestehender Beziehungen mit Arbeitnehmern, Kunden oder Lieferanten) höher bzw.
schwerwiegender ausfallen als erwartet; der mögliche Verlust wichtiger
Schlüsselarbeitnehmer von Monsanto; Risiken im Zusammenhang mit der Ablenkung
des Managements von Monsanto vom operativen Tagesgeschäft durch die
beabsichtigte Transaktion; dass die Bedingungen für den Vollzug der
beabsichtigten Transaktion nicht erfüllt werden oder die erforderlichen
behördlichen Genehmigungen nicht planmäßig oder zu den erwarteten Bedingungen
eingeholt werden können; die Erfüllbarkeit der Erwartungen der Parteien
hinsichtlich des Zeitpunkts, des Vollzugs sowie der steuerlichen und
bilanziellen Behandlung der beabsichtigten Transaktion; die Folgen der
beabsichtigten Fremdkapitalaufnahme durch Bayer im Zusammenhang mit der
beabsichtigten Transaktion sowie deren mögliche Auswirkungen auf das Rating von
Bayer; die Auswirkungen des beabsichtigten Zusammenschlusses von Bayer und
Monsanto, einschließlich der zukünftigen Finanzlage, des operativen
Ergebnisses, der Strategie sowie der Pläne des kombinierten Unternehmens;
weitere Faktoren, die in dem von Monsanto bei der US-amerikanischen Securities
and Exchange Commission ("SEC") eingereichten Jahresbericht (Form 10-K) für das
am 31. August 2016 zu Ende gegangene Geschäftsjahr und anderen von Monsanto bei
der SEC eingereichten Berichten (erhältlich unter www.sec.gov und auf Monsantos
Webseite unter www.monsanto.com) beschrieben sind; sowie andere Faktoren, die
in den von Bayer veröffentlichten Berichten (erhältlich auf der Bayer-Webseite
www.bayer.de) beschrieben sind. Soweit rechtlich nicht anders vorgeschrieben,
übernimmt Bayer keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung enthaltenen
Informationen zu aktualisieren. Zukunftsgerichtete Aussagen, deren Wirkung
lediglich auf das Datum dieser Mitteilung abstellt, sollte keine unangemessene
Bedeutung beigemessen werden.

Weitere Informationen
Diese Mitteilung bezieht sich auf einen beabsichtigten Zusammenschluss zwischen
Bayer Aktiengesellschaft ("Bayer") und Monsanto Company ("Monsanto"). Im
Zusammenhang damit beabsichtigen Bayer und Monsanto, verschiedene Unterlagen
bei der U.S. Securities and Exchange Commission ("SEC") einzureichen. Monsanto
hat ein vorläufiges Proxy Statement auf Schedule 14A bei der SEC eingereicht
und wird ein endgültiges Proxy Statement (das "Proxy Statement") bei der SEC
einreichen und den Aktionären von Monsanto zur Verfügung stellen, welches
wichtige Informationen betreffend den beabsichtigten Zusammenschluss enthalten
wird. Diese Mitteilung ist kein Angebot zum Erwerb von Aktien von Monsanto und
stellt keine Aufforderung dar, ein Angebot zur Veräußerung von Aktien von
Monsanto abzugeben oder eine Stimmrechtsvollmacht oder Zustimmung abzugeben.
Diese Mitteilung dient nicht als Ersatz für das Proxy Statement oder andere
Dokumente, die Monsanto im Zusammenhang mit dem beabsichtigten Zusammenschluss
bei der SEC einreichen oder an Monsantos Aktionäre schicken wird. AKTIONÄREN
VON MONSANTO WIRD DRINGEND EMPFOHLEN, ALLE RELEVANTEN UNTERLAGEN ZU LESEN, DIE
BEI DER SEC EINGEREICHT WERDEN, EINSCHLIESSLICH DES ENDGÜLTIGEN PROXY
STATEMENTS, WENN SIE VERFÜGBAR SIND, WEIL SIE WICHTIGE INFORMATIONEN ZU DER
BEABSICHTIGTEN TRANSAKTION ENTHALTEN WERDEN. Investoren und Aktionäre von
Monsanto werden diese Unterlagen (wenn verfügbar) kostenlos auf der Webseite
der SEC unter www.sec.gov und auf Monsantos Webseite unter www.monsanto.com
abrufen können. Aktionären von Monsanto wird zu gegebener Zeit mitgeteilt, wie
sie diese Unterlagen auch kostenlos direkt von Monsanto beziehen können.
Daneben sind diese Unterlagen (wenn verfügbar) auch kostenlos von Monsanto
erhältlich per Anfrage an den Corporate Secretary, Monsanto Company, 800 North
Lindbergh Boulevard, St. Louis, Missouri 63167, oder telefonisch unter (+1)
(314) 694-8148.

Beteiligte an der Einholung von Stimmrechtsvollmachten
Monsanto, Bayer und ihre jeweiligen Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder
können als Beteiligte an der Einholung von Stimmrechtsvollmachten von Monsantos
Aktionären im Zusammenhang mit der beabsichtigten Transaktion angesehen werden.
Informationen über die Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder von Monsanto sind
in der Einladung zur jährlichen Hauptversammlung für das Jahr 2016 enthalten,
die von Monsanto am 10. Dezember 2015 bei der SEC eingereicht wurde, sowie in
dem Jahresbericht (Form 10-K) für das am 31. August 2016 zu Ende gegangene
Geschäftsjahr, der von Monsanto am 19. Oktober 2016 bei der SEC eingereicht
wurde. Weitere Informationen über die Beteiligten sowie eine Beschreibung ihrer
jeweiligen direkten oder indirekten Interessen (in Form von Wertpapierbesitz
oder anderweitig) werden dem Proxy Statement und anderen bei der SEC im
Zusammenhang mit der beabsichtigten Transaktion eingereichten Unterlagen zu
entnehmen sein, sobald diese Unterlagen verfügbar sind.