12. März 2014
Investorenkonferenz "Meet Management":

Bayer strebt weiteres Umsatz- und Ergebniswachstum bis 2016 an

HealthCare: Deutliche Umsatz- und Margensteigerung vor allem durch neuere Pharma-Produkte / CropScience will stärker wachsen als der Markt und Marge auf hohem Niveau halten / MaterialScience erwartet Verbesserung der Rentabilität

Leverkusen, 12. März 2014 - Der Bayer-Konzern sieht auch mittelfristig gute Perspektiven für seine Geschäfte. "Wir sind für alle Teilkonzerne optimistisch und sehen auch mittelfristig Potenzial für weiteres Umsatz- und Ergebniswachstum", sagte Vorstandsvorsitzender Dr. Marijn Dekkers am Mittwoch auf der Investorenkonferenz "Meet Management" in Leverkusen. So sollen Umsatz und Marge von Bayer HealthCare bis 2016 vor allem dank der neueren Pharma-Produkte steigen. Bayer CropScience will sein Geschäft im gleichen Zeitraum ebenfalls kräftig ausweiten und dabei die Marge auf führendem Niveau halten. Für Bayer MaterialScience wird in einem verbesserten Marktumfeld mit einer guten Umsatz- und Ergebnisdynamik gerechnet. Den Einschätzungen liegt das durchschnittliche Wechselkursniveau des 4. Quartals 2013 zugrunde - z. B. ein Euro-US-Dollar-Kurs von 1,36.

"Im Gesundheitsgeschäft stimmt mich die erfreuliche Entwicklung unserer fünf neueren Pharma-Produkte besonders zuversichtlich", sagte Dekkers. Ende Februar hatte Bayer das jährliche Spitzenumsatzpotenzial dieser Produkte auf insgesamt mindestens 7,5 Milliarden Euro angehoben (zuvor: mehr als 5,5 Milliarden Euro). Im laufenden Jahr sollen der Gerinnungshemmer Xarelto, das Augenmedikament Eylea, die Krebsmedikamente Stivarga und Xofigo sowie das Lungenhochdruckmittel Adempas (Wirkstoff: Riociguat) zusammen bereits einen Umsatz von rund 2,8 Milliarden Euro erzielen. Bereinigt um Währungs- und Portfolioeffekte (wpb.) will Bayer den Umsatz im Pharma-Geschäft bis 2016 pro Jahr um durchschnittlich 8 Prozent steigern. Die um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA-Marge bei Pharma soll mindestens 33 (2013: 31,2) Prozent erreichen.

Das Segment Consumer Health soll seinen Umsatz bis 2016 pro Jahr durchschnittlich um wpb. 3 Prozent steigern und eine bereinigte EBITDA-Marge von ca. 24 (2013: 23,8) Prozent erzielen. Dazu werden voraussichtlich vor allem die Geschäfte mit rezeptfreien Medikamenten (OTC) und Tier-Arzneimitteln beitragen. "Im OTC-Geschäft streben wir weiter danach, die Position des Weltmarktführers einzunehmen", sagte Dekkers. Derzeit belege Bayer in diesem Markt weltweit den zweiten Platz.

Insgesamt will Bayer HealthCare bis 2016 den Umsatz pro Jahr durchschnittlich um wpb. 6 Prozent steigern und die bereinigte EBITDA-Marge auf etwa 30 Prozent (2013: 28,2 Prozent) verbessern.

"Auch im Agrargeschäft stützen sich unsere Wachstumserwartungen auf unsere innovativen Produkte", sagte Dekkers weiter. So sollen Produkte aus dem Bereich Pflanzenschutz (Crop Protection), die seit 2006 auf den Markt gekommen sind, im Jahr 2016 einen Umsatz von ca. 2,6 Milliarden Euro erreichen (2013: 1,5 Milliarden Euro). Insgesamt will der Teilkonzern bis 2016 stärker wachsen als der Markt und den Umsatz pro Jahr durchschnittlich um wpb. 6 Prozent steigern. Die bereinigte EBITDA-Marge soll mit 24 bis 25 Prozent (2013: 25,5 Prozent) auf einem führenden Niveau gehalten werden.

"Bei MaterialScience sind wir trotz des schwierigen Marktumfelds im vergangenen Jahr für die Zukunft vorsichtig optimistisch", so Dekkers. Das für die kommenden Jahre erwartete Wachstum und die damit verbundene höhere Auslastung der Marktkapazitäten dürften den Preisdruck im Geschäft mit hochwertigen Polymer-Werkstoffen verringern. Zu der damit einhergehenden Verbesserung der Rendite sollen zusätzlich die laufenden Maßnahmen zur Effizienzsteigerung beitragen. Damit soll der Teilkonzern bis spätestens 2016 wieder seine Kapitalkosten verdienen.

"Insgesamt bin ich für die mittelfristige Entwicklung von Bayer optimistisch", fasste Dekkers zusammen. Bayer wolle seine Stellung als Innovationsunternehmen von Weltrang weiter stärken und mit innovativen Produkten und Lösungen das Leben vieler Menschen verbessern. Dafür stehe die Mission "Bayer: Science For A Better Life".
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Bayer: Science For A Better Life

Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Gebieten Gesundheit, Agrarwirtschaft und hochwertige Polymer-Werkstoffe. Als Innovations-Unternehmen setzt Bayer Zeichen in forschungsintensiven Bereichen. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will Bayer den Menschen nützen und zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Gleichzeitig will der Konzern Werte durch Innovation, Wachstum und eine hohe Ertragskraft schaffen. Bayer bekennt sich zu den Prinzipien der Nachhaltigkeit und handelt als "Corporate Citizen" sozial und ethisch verantwortlich. Im Geschäftsjahr 2013 erzielte der Konzern mit 113.200 Beschäftigten einen Umsatz von 40,2 Milliarden Euro. Die Investitionen beliefen sich auf 2,2 Milliarden Euro und die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 3,2 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de.


Zukunftsgerichtete Aussagen<br/>Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des Bayer-Konzerns bzw. seiner Teilkonzerne beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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