19. Juni 2020
Stärkung von Frauen in Zeiten von COVID-19

Bayer unterstützt "The Challenge Initiative" der Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health mit 10 Millionen US Dollar

"The Challenge Initiative" unterstützt Gesundheit von in städtischer Armut lebenden Frauen und Mädchen / Fokus auf Städte in Ostafrika, dem frankophonen Westafrika, Nigeria und Indien / Integration von COVID-19 Prävention

Berlin, 19. Juni 2020 - Bayer gab heute die Unterstützung der "The Challenge Initiative" (TCI) an der Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health mit 10 Millionen USD bekannt. Im Rahmen dieses Programms werden Lösungen im Bereich Familienplanung und reproduktiver Gesundheit für Frauen und Mädchen, die in Afrika und Asien in städtischer Armut leben, erarbeitet. Geleitet wird die Initiative vom Bill&Melinda Gates Institut für Bevölkerung und reproduktive Gesundheit in der Abteilung Bevölkerung, Familie und reproduktive Gesundheit der Bloomberg School an der Johns Hopkins Universität.

"Bayer verfügt über eine langjährige Expertise in der weltweiten Unterstützung von Familienplanung und kann dabei auf ein starkes Netzwerk zurückgreifen", sagte Claus Runge, Head of Market Access, Public Affairs & Sustainability der Division Pharmaceuticals der Bayer AG. "Frauen in der armen städtischen Bevölkerung dabei zu unterstützen, selbst über ihre Familienplanung zu entscheiden, kann dabei helfen, die Situation dieser unterversorgten städtischen Gemeinden nachhaltig zu verbessern."

Die Stärkung von Frauen durch die Unterstützung ihrer Familienplanung ist ein wichtiger Bestandteil der Nachhaltigkeitsverpflichtungen von Bayer. Im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsstrategie will Bayer bis 2030 jährlich 100 Millionen Frauen in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen den Zugang zu moderner Empfängnisverhütung ermöglichen. Die heute angekündigte Initiative trägt zu diesem Engagement bei.

Vor allem in Zeiten der COVID-19-Pandemie besteht ein großer Bedarf, Familienplanungsprogramme für Frauen und Mädchen in städtischen Slums aufrechtzuerhalten. TCI bietet Stadtverwaltungen und Gesundheitssystemen zudem die Möglichkeit, COVID-19-Informationen in die laufenden Familienplanungs-Aktivitäten der Plattform zu integrieren.

Die Städte bringen ihre Budgets, Ideen und ihr politisches Engagement in die Plattform ein und erhalten im Gegenzug Zugang zu einem "Challenge Fund" mit zusätzlichen Ressourcen und technischem Know-how. Sie können selbst entscheiden, inwieweit sie die von der TCI entwickelten Maßnahmen einführen und ausweiten wollen. Diese Maßnahmen sind so definiert, dass sie leicht angepasst werden können. Mithilfe der TCI "Online-Universität ohne Mauern" und des TCI Coaching-Modells kann das Programm seine Aktivitäten auch während der COVID-19-Pandemie fortsetzen.

Über TCI/The Gates Institute
Geleitet wird TCI durch das "Bill & Melinda Gates Institute on Population and Reproductive Health" innerhalb der Abteilung "Population, Family and Reproductive Health Department" der Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health. Zu den Umsetzungspartnern gehören Population Services International in Indien, IntraHealth International im französischsprachigen Westafrika, Jhpiego in Ostafrika und das Johns Hopkins Center for Communication Programs (CCP) in Nigeria.

Über Bayer
Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Ernährung. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen den Menschen nützen, indem es zur Lösung grundlegender Herausforderungen einer stetig wachsenden und alternden Weltbevölkerung beiträgt. Gleichzeitig will der Konzern seine Ertragskraft steigern sowie Werte durch Innovation und Wachstum schaffen. Bayer bekennt sich zu den Prinzipien der Nachhaltigkeit und steht mit seiner Marke weltweit für Vertrauen, Zuverlässigkeit und Qualität. Im Geschäftsjahr 2019 erzielte der Konzern mit rund 104.000 Beschäftigten einen Umsatz von 43,5 Milliarden Euro. Die Investitionen beliefen sich auf 2,9 Milliarden Euro und die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 5,3 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de

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