22. Februar 2017

Geschäftsjahr 2016:

Weiteres Rekordjahr für Bayer - Übernahme von Monsanto auf gutem Weg

Konzernumsatz um 1,5 (wpb. 3,5) Prozent auf 46,769 Milliarden Euro erhöht / Deutliche Umsatz- und Ergebnissteigerung bei Pharmaceuticals / Consumer Health wächst mit dem Wettbewerb / Crop Science erfolgreich in schwierigem Marktumfeld / EBITDA vor Sondereinflüssen um 10,2 Prozent auf 11,302 Milliarden Euro verbessert / Konzernergebnis um 10,2 Prozent auf 4,531 Milliarden Euro gesteigert / Bereinigtes Ergebnis je Aktie um 7,3 Prozent auf 7,32 Euro erhöht / Operativer Cashflow um 20,8 Prozent auf 8,259 Milliarden Euro gestiegen / Ausblick 2017: Weiteres Wachstum bei Umsatz und Ergebnis
Leverkusen, 22. Februar 2017 - Das Jahr 2016 war für Bayer strategisch und
operativ sehr erfolgreich. "Mit unserer operativen Performance haben wir ein
neues Rekordniveau erreicht - und auch bei der vereinbarten Übernahme von
Monsanto kommen wir gut voran", sagte Vorstandsvorsitzender Werner Baumann am
Mittwoch auf der Bilanz-Pressekonferenz in Leverkusen. Pharmaceuticals konnte
erneut mit erfreulichen Umsatz- und Ergebnissteigerungen überzeugen. Consumer
Health verzeichnete währungs- und portfoliobereinigt (wpb.) einen
Umsatzanstieg, während das Ergebnis rückläufig war. Bei Crop Science waren der
wpb. Umsatz und das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA - trotz des anhaltend
schwierigen Marktumfelds - konstant. Animal Health verzeichnete wpb.
Umsatzzuwächse und ein Ergebnis auf Vorjahresniveau. Covestro erhöhte das
Ergebnis kräftig, während der Umsatz wpb. das Niveau des Vorjahres erreichte.
"Wir haben allen Grund, mit Zuversicht in die Zukunft zu blicken, und wir sind
gut ins neue Geschäftsjahr gestartet", sagte Baumann. Für 2017 stellte er ein
weiteres Wachstum von Umsatz und Ergebnis in Aussicht.

Mit der vereinbarten Übernahme von Monsanto habe Bayer im vergangenen Jahr auch
strategisch einen weiteren großen Schritt nach vorn gemacht, betonte Baumann.
"Die Übernahme passt perfekt zu unserer Strategie, mit unseren
Life-Science-Geschäften auf attraktiven, innovationsgetriebenen Märkten
führende Positionen einnehmen zu wollen." Nach Vollzug des Zusammenschlusses
wäre Bayer in der Lage, durch mehr Innovation, stärkeres Wachstum und größere
Effizienz langfristig erheblichen zusätzlichen Wert zu schaffen. Die
Monsanto-Aktionäre hatten im Dezember 2016 auf einer außerordentlichen
Hauptversammlung der Transaktion zugestimmt. Auch bei den erforderlichen
behördlichen Verfahren macht Bayer Fortschritte. Bei etwa zwei Dritteln der
rund 30 Behörden wurden die Genehmigungen bereits beantragt. Bayer und Monsanto
arbeiten eng mit den Behörden zusammen. Bayer erwartet weiterhin, die
Transaktion bis Ende 2017 abschließen zu können.

Im Geschäftsjahr 2016 erhöhte sich der Umsatz des Bayer-Konzerns um 1,5 (wpb.
3,5) Prozent auf 46,769 (Vorjahr: 46,085) Milliarden Euro. Das EBITDA vor
Sondereinflüssen stieg um 10,2 Prozent auf 11,302 (10,256) Milliarden Euro. Das
EBIT erhöhte sich um 12,8 Prozent auf 7,042 (6,241) Milliarden Euro. Darin
enthalten sind Sonderaufwendungen in Höhe von 1,088 (0,819) Milliarden Euro.
Diese resultierten im Wesentlichen aus Wertberichtigungen auf immaterielle
Vermögenswerte, Aufwendungen in Verbindung mit Effizienzsteigerungsprogrammen
sowie Kosten für die Integration erworbener Geschäfte. Das EBIT vor
Sondereinflüssen kletterte um 15,2 Prozent auf 8,130 (7,060) Milliarden Euro.
Das Konzernergebnis stieg um 10,2 Prozent auf 4,531 (4,110) Milliarden Euro und
das bereinigte Konzernergebnis je Aktie aus fortzuführendem Geschäft um 7,3
Prozent auf 7,32 (6,82) Euro.

Der Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit im fortzuführenden Geschäft
stieg um 20,8 Prozent auf 8,259 (6,836) Milliarden Euro. "Diesen erfreulichen
Zuwachs verdanken wir vor allem der verbesserten Ergebnissituation und einer
verringerten zusätzlichen Mittelbindung im Nettoumlaufvermögen", erklärte
Finanzvorstand Johannes Dietsch. Die Nettofinanzverschuldung verringerte sich
im Geschäftsjahr 2016 um 32,5 Prozent auf 11,8 Milliarden Euro. Hier standen
den Mittelzuflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit und der Begebung
einer Pflichtwandelanleihe die Mittelabflüsse für Dividenden sowie negative
Währungseffekte gegenüber.
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Erfreulicher Umsatz- und Ergebnisanstieg bei Pharmaceuticals

Im Geschäft mit rezeptpflichtigen Arzneimitteln erhöhte sich der Umsatz wpb. um
8,7 Prozent auf 16,420 (15,308) Milliarden Euro. "Bei Pharmaceuticals legte der
Umsatz erfreulich zu. Wir konnten das Geschäft in allen Regionen merklich
ausbauen", sagte Baumann. Besonders stark entwickelte sich das Geschäft mit der
Gruppe der Hauptwachstumsprodukte: Der Gerinnungshemmer Xarelto™, das
Augenmedikament Eylea™, die Krebsmittel Xofigo™ und Stivarga™ sowie Adempas™
gegen Lungenhochdruck erzielten insgesamt einen Umsatz von 5,413 (4,231)
Milliarden Euro. Der Umsatz von Xarelto™ stieg währungsbereinigt (wb.) um 30,8
Prozent, insbesondere durch Mengenausweitungen in Europa und Japan. Auch bei
den als Umsatz erfassten Lizenzeinnahmen in den USA, wo Xarelto™ durch eine
Tochtergesellschaft von Johnson & Johnson vermarktet wird, verzeichnete Bayer
deutliche Zuwächse. Der Umsatz von Eylea™ legte mit wb. plus 33,0 Prozent
erneut stark zu. Besonders erfolgreich entwickelte sich das Produkt in Europa,
Kanada und Japan.

Unter den weiteren Top-Pharmaprodukten erzielten auch die Hormonspiralen der
Mirena™-Produktfamilie mit einem Plus von wb. 8,8 Prozent einen deutlichen
Umsatzzuwachs, insbesondere dank einer positiven Preisentwicklung in den USA
sowie der Einführung der neuen niedrig dosierten Hormonspirale Kyleena™. Das
MRT-Kontrastmittel Gadavist™/Gadovist™ legte mit wb. 19,7 Prozent erneut stark
zu, vor allem aufgrund signifikanter Mengenausweitungen in Japan und den USA.
Der Umsatz von Aspirin™ Cardio zur Herzinfarktsekundärprävention profitierte
von einer besseren Geschäftssituation in China sowie in Lateinamerika und stieg
wb. um 7,4 Prozent. Das Geschäft mit dem Multiple-Sklerose-Präparat Betaferon™/
Betaseron™ war hingegen rückläufig (wb. minus 9,9 Prozent), im Wesentlichen
bedingt durch einen schwächeren Geschäftsverlauf in Europa und den USA.

Das EBITDA vor Sondereinflüssen von Pharmaceuticals stieg um 13,8 Prozent auf
5,251 (4,616) Milliarden Euro. Der deutliche Ergebniszuwachs ist im
Wesentlichen auf die sehr gute Geschäftsentwicklung zurückzuführen. Gegenläufig
wirkten deutlich höhere Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie
negative Währungseinflüsse in Höhe von etwa 65 Millionen Euro.
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Consumer Health wächst mit dem Wettbewerb

Der Umsatz im Geschäft mit rezeptfreien Gesundheitsprodukten (Consumer Health)
erhöhte sich wpb. um 3,5 Prozent auf 6,037 (6,076) Milliarden Euro. "Dies
entsprach in etwa der Entwicklung des Wettbewerbs", erläuterte Baumann. In
Lateinamerika und in Asien/Pazifik erzielte die Division wb. deutliche
Zuwächse, Europa/Nahost/Afrika konnte mit einer leichten Steigerung zur
Umsatzausweitung beitragen. Das Geschäft in Nordamerika blieb auf
Vorjahresniveau.

Besonders erfreulich entwickelte sich das Geschäft mit dem Pränatalvitamin
Elevit™ (wb. plus 17,2 Prozent) mit prozentual zweistelligen Zuwachsraten in
Asien/Pazifik und Europa/Nahost/Afrika. Mit den Haut- und
Intimgesundheitsprodukten Canesten™ erzielte Bayer aufgrund von
Mengenausweitungen in allen Regionen einen deutlichen Umsatzzuwachs von wb.
13,4 Prozent. Die Umsätze der Wundheilungs- und Hautpflegemittel Bepanthen™/
Bepanthol™ erhöhten sich mit wb. 9,2 Prozent deutlich, vor allem in Europa. Das
Geschäft mit dem Antihistaminikum Claritin™ entwickelte sich dagegen insgesamt
rückläufig (wb. minus 2,6 Prozent). Der Umsatz in Asien/Pazifik ging im
Vergleich zum starken Vorjahr und aufgrund eines verstärkten Wettbewerbs wie
auch Preiskontrollen für rezeptpflichtige Medikamente in Japan zurück. Die
erfreuliche Steigerung in den USA infolge einer Produktlinienerweiterung mit
ClariSpray™ konnte dies nur teilweise ausgleichen.

Das EBITDA vor Sondereinflüssen von Consumer Health verringerte sich um 3,1
Prozent auf 1,411 (1,456) Milliarden Euro. Ergebnisbelastend wirkten sich
höhere Herstellungskosten und negative Währungseffekte in Höhe von etwa 65
Millionen Euro aus. Diese Effekte konnte das Unternehmen jedoch zu großen
Teilen durch die positive Umsatzentwicklung sowie Kostensynergien kompensieren.

Crop Science erfolgreich in schwierigem Marktumfeld

Im Agrargeschäft erzielte Bayer einen Umsatz von 9,915 (10,128) Milliarden Euro
(wpb. plus 0,1 Prozent). "Für unsere Division Crop Science blieb das
Marktumfeld im vergangenen Jahr weiter schwach, insbesondere in Lateinamerika",
sagte Baumann. Dennoch habe Crop Science den Umsatz auf dem Niveau des
Vorjahres halten können. Der deutliche Rückgang von wb. 6,9 Prozent in
Lateinamerika wurde durch Zuwächse in den anderen Regionen ausgeglichen. So
stieg der Umsatz in Nordamerika wb. um 3,9 Prozent, in Asien/Pazifik wb. um 2,7
Prozent und in Europa/Nahost/Afrika wb. um 1,8 Prozent.

Positiv entwickelte sich vor allem der Bereich Seeds (Saatgut und
Pflanzeneigenschaften) mit wpb. plus 8,3 Prozent. Im Pflanzenschutz gab es
Zuwächse bei den Fungiziden mit wpb. plus 4,0 Prozent und bei SeedGrowth
(Saatgutbehandlungsmittel) mit wpb. plus 4,1 Prozent. Dagegen war das Geschäft
mit Insektiziden stark rückläufig (wpb. minus 13,3 Prozent). Bei den Herbiziden
gab der Umsatz mit wpb. minus 2,2 Prozent leicht nach. Environmental Science
verzeichnete einen Umsatzanstieg von wpb. 4,5 Prozent.

Das EBITDA vor Sondereinflüssen von Crop Science lag mit 2,421 (2,406)
Milliarden Euro auf Vorjahresniveau (plus 0,6 Prozent). Einem positiven
Währungseffekt von rund 140 Millionen Euro sowie gestiegenen Verkaufspreisen
standen geringere Absatzmengen, höhere Aufwendungen für Forschung und
Entwicklung sowie höhere Wertberichtigungen auf Forderungen gegenüber.

Animal Health profitiert von starkem Seresto™-Wachstum

Im Tiergesundheitsgeschäft (Animal Health) stieg der Umsatz wpb. um 4,8 Prozent
auf 1,523 (1,490) Milliarden Euro. Aufgrund einer erhöhten Nachfrage
entwickelten sich die Regionen Nordamerika und Asien/Pazifik besonders positiv.
Ein sehr starkes Umsatzwachstum von wb. 55,4 Prozent erzielte das Floh- und
Zeckenhalsband Seresto™, vor allem dank einer erhöhten Nachfrage in den USA und
Europa. Die Advantage™-Produktfamilie mit Floh-, Zecken- und Entwurmungsmitteln
lag wb. auf dem Niveau des Vorjahres. Das EBITDA vor Sondereinflüssen blieb mit
einem Plus von 0,6 Prozent auf 349 (347) Millionen Euro auf Vorjahresniveau.
Positiven Ergebnisbeiträgen aus Mengen- und Preissteigerungen standen höhere
Aufwendungen für Marketing und Vertrieb sowie gestiegene Herstellungskosten
gegenüber. Zudem belastete ein negativer Währungseffekt von rund 10 Millionen
Euro das Ergebnis.

Covestro steigert Ergebnis deutlich

Der Umsatz von Covestro lag mit 11,826 (11,982) Milliarden Euro (wpb. 0,0
Prozent) auf dem Niveau des Vorjahres. Die Verkaufspreise waren in Summe
rückläufig, im Wesentlichen aufgrund niedriger Rohstoffpreise. Die Absatzmengen
lagen insgesamt über denen des Vorjahres. Das EBITDA vor Sondereinflüssen
verbesserte sich deutlich um 19,6 Prozent auf 1,984 (1,659) Milliarden Euro.
Positive Ergebnisbeiträge aus Entlastungen bei den Rohstoffpreisen und
gestiegenen Absatzmengen überwogen geringere Verkaufspreise und einen negativen
Währungseffekt von rund 20 Millionen Euro.

Bereinigtes EBITDA im 4. Quartal 2016 erfreulich gesteigert

"Auch im letzten Quartal des Jahres 2016 konnten wir unseren positiven
Geschäftsverlauf fortsetzen", führte Finanzvorstand Dietsch aus. Der
Konzernumsatz stieg im 4. Quartal um 4,7 (wpb. 4,8) Prozent auf 11,820 (11,285)
Milliarden Euro. Das EBITDA vor Sondereinflüssen verbesserte sich um 13,7
Prozent auf 2,179 (1,916) Milliarden Euro. Das EBIT verringerte sich hingegen
um 14,3 Prozent auf 789 (921) Millionen Euro. Unter dem Strich ergab sich ein
Konzernergebnis von 453 (613) Millionen Euro. Das bereinigte Ergebnis je Aktie
für das fortzuführende Geschäft erhöhte sich auf 1,19 (1,08) Euro.

Finanzierung der vereinbarten Übernahme von Monsanto kommt gut voran

Mit der Refinanzierung der vereinbarten Monsanto-Übernahme komme Bayer gut
voran, sagte Dietsch weiter. Die Akquisitionsfinanzierung über 57 Milliarden
US-Dollar sowie die erste Eigenkapitalmaßnahme in Höhe von 4 Milliarden Euro
hat Bayer erfolgreich umgesetzt. "Ein Gelingen derartig großvolumiger
Transaktionen ist nicht selbstverständlich. Dass wir die Aufgaben so
erfolgreich gemeistert haben, ist auch ein Beleg für das hohe Ansehen von Bayer
am Kapitalmarkt", so Dietsch. Für weitere Ausfinanzierungen der
Akquisitionsfinanzierung plant Bayer Unternehmens- und Hybridanleihen sowie die
zusätzliche Aufnahme von Eigenkapital über eine Bezugsrechtskapitalerhöhung.
Sollten sich Möglichkeiten für eine Optimierung der Finanzierungsstruktur, der
eingesetzten Instrumente oder des Zeitplans der Finanzierungsschritte ergeben,
wird Bayer diese Möglichkeiten in Betracht ziehen.

"Innovation ist unsere Kernkompetenz"

Der Erfolg von Bayer beruhe auf Innovationen, führte Baumann aus. "Das ist
unsere Kernkompetenz." Deshalb investiere das Unternehmen erheblich in die
Stärkung seiner Innovationskraft. Im vergangenen Jahr flossen fast 4,7
Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung (plus 9,2 Prozent). "Für Life
Sciences gaben wir mit 4,4 Milliarden Euro knapp 13 Prozent vom Umsatz aus,
auch dies ist ein neuer Höchstwert", so Baumann. "Die Anstrengungen zur
weiteren Stärkung unserer Innovationsfähigkeit zahlen sich aus, das zeigen
unsere Entwicklungspipelines." So hat Bayer bei Pharmaceuticals eine ganze
Reihe vielversprechender Produktkandidaten in der klinischen Entwicklung. Sechs
von ihnen - in der mittleren bis späten Pipeline - haben nach Einschätzung des
Unternehmens ein kombiniertes Spitzenumsatzpotenzial von insgesamt mindestens 6
Milliarden Euro. Bei Crop Science dürfte das kombinierte Spitzenumsatzpotenzial
der Bayer-Pipeline für Pflanzenschutz und Saatguttechnologie für Produkte, die
zwischen 2015 und 2020 auf den Markt kommen sollen, bei insgesamt über 5
Milliarden Euro liegen.

Fortsetzung der positiven Entwicklung im Jahr 2017 erwartet

"Für das Geschäftsjahr 2017 rechnen wir weiterhin mit einer Fortsetzung der
positiven Entwicklung", sagte Baumann. Der Konzernumsatz soll sich inklusive
Covestro auf mehr als 49 Milliarden Euro erhöhen. Dies entspricht wpb. einem
Anstieg im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich. Das EBITDA vor
Sondereinflüssen soll im mittleren einstelligen Prozentbereich wachsen. Das
bereinigte Ergebnis je Aktie aus fortzuführendem Geschäft will Bayer ebenfalls
im mittleren einstelligen Prozentbereich steigern. Hierbei ist zu beachten,
dass 2017 Covestro für das volle Jahr mit 64 Prozent einbezogen ist. Ebenfalls
berücksichtigt ist die im November 2016 erfolgte Platzierung der
Pflichtwandelanleihe. Sie erhöhte die gewichtete durchschnittliche Anzahl von
Aktien. Den Prognosen sind die Wechselkurse zum Stichtag 31. Dezember 2016
zugrunde gelegt, z. B. ein Euro-US-Dollar-Kurs von 1,05.

Für den Bereich Life Sciences plant Bayer einen Umsatz von ca. 37 Milliarden
Euro. Dies entspricht wpb. einem Anstieg im mittleren einstelligen
Prozentbereich. Das EBITDA vor Sondereinflüssen soll im mittleren bis oberen
einstelligen Prozentbereich zunehmen.

Für Pharmaceuticals erwartet Bayer einen Umsatz von mehr als 17 Milliarden
Euro. Dies entspricht einem wpb. Zuwachs im mittleren einstelligen
Prozentbereich. Den Umsatz mit den Hauptwachstumsprodukten Xarelto™, Eylea™,
Stivarga™, Xofigo™ und Adempas™ soll auf über 6 Milliarden Euro gesteigert
werden. Für das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA ist eine Zunahme im oberen
einstelligen Prozentbereich geplant. Dabei will das Unternehmen die um
Sondereinflüsse bereinigte EBITDA-Marge weiter verbessern.

Bei Consumer Health rechnet Bayer mit einem Umsatz von mehr als 6 Milliarden
Euro und plant im Einklang mit der erwarteten Marktentwicklung ein wpb.
Wachstum im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich. Für das EBITDA
vor Sondereinflüssen wird ein Plus im unteren bis mittleren einstelligen
Prozentbereich erwartet.

Für Crop Science geht der Konzern von einem Umsatz von über 10 Milliarden Euro
aus. Dies entspricht einer wpb. Steigerung im unteren einstelligen
Prozentbereich. Das EBITDA vor Sondereinflüssen wird auf dem Niveau des
Vorjahres erwartet.

Bei Animal Health erwartet Bayer eine wpb. Umsatzsteigerung im unteren bis
mittleren einstelligen Prozentbereich und plant eine Verbesserung des EBITDA
vor Sondereinflüssen im oberen einstelligen Prozentbereich.

Covestro plant für 2017 eine Umsatzsteigerung sowie ein um Sondereinflüsse
bereinigtes EBITDA auf oder über dem Niveau des Vorjahres.

Für das Jahr 2017 plant Bayer für den gesamten Konzern Sonderaufwendungen im
EBITDA in einer Größenordnung von etwa 0,5 Milliarden Euro. Die Aufwendungen
für Forschung und Entwicklung will der Konzern auf 4,8 Milliarden Euro
steigern. Die Sachanlageinvestitionen sollen sich auf rund 2,5 Milliarden Euro
belaufen und die Investitionen in immaterielle Vermögenswerte auf etwa 0,4
Milliarden Euro. Ohne Berücksichtigung von Kapital- und Portfoliomaßnahmen soll
die Nettofinanzverschuldung am Jahresende 2017 bei etwa 10 Milliarden Euro
liegen.


Hinweis:

Nachfolgend erhalten Sie Tabellen mit Kennzahlen des Bayer-Konzerns und seiner
Segmente zum Gesamtjahr sowie zum 4. Quartal 2016.

Der vollständige Geschäftsbericht 2016 ist im Internet verfügbar unter
www.investor.bayer.de

Ergänzende Angebote im Internet unter www.investor.bayer.de:
- Live-Übertragung der Bilanz-Pressekonferenz ab ca. 10:00 Uhr MEZ
- Redecharts zur Investoren-Telefonkonferenz ab 12:00 Uhr MEZ
- Live-Übertragung der Investoren-Telefonkonferenz ab ca. 14:00 Uhr MEZ
- Aufzeichnung der Investoren-Telefonkonferenz ab ca. 18:00 Uhr MEZ


Zukunftsgerichtete Aussagen

Diese Mitteilung kann zukunftsgerichtete Aussagen enthalten. Tatsächliche
Ergebnisse können wesentlich von den in solchen zukunftsgerichteten Aussagen
enthaltenen Einschätzungen oder Vorhersagen abweichen. Faktoren, die zu einem
solchen Abweichen tatsächlicher Ergebnisse führen können, sind unter anderem:
Ungewissheiten bezüglich des Zeitpunkts des Vollzugs der beabsichtigten
Transaktion; das Risiko, dass die Parteien die von der beabsichtigten
Transaktion erwarteten Synergien und Effizienzsteigerungen nicht innerhalb des
erwarteten Zeitraums (oder überhaupt nicht) erzielen oder die Integration des
Geschäftsbetriebs der Monsanto Company ("Monsanto") in die Bayer
Aktiengesellschaft ("Bayer") nicht gelingt; dass die Integration von Monsanto
schwieriger, zeitaufwendiger oder teurer verläuft als erwartet; dass die
Umsätze nach dem Vollzug der beabsichtigten Transaktion niedriger ausfallen als
angenommen; dass Betriebskosten, der Verlust bestehender Kundenbeziehungen oder
Störungen des gewöhnlichen Geschäftsablaufs infolge der beabsichtigten
Transaktion (einschließlich Schwierigkeiten in der Aufrechterhaltung
bestehender Beziehungen mit Arbeitnehmern, Kunden oder Lieferanten) höher bzw.
schwerwiegender ausfallen als erwartet; der mögliche Verlust wichtiger
Schlüsselarbeitnehmer von Monsanto; Risiken im Zusammenhang mit der Ablenkung
des Managements von Monsanto vom operativen Tagesgeschäft durch die
beabsichtigte Transaktion; dass die Bedingungen für den Vollzug der
beabsichtigten Transaktion nicht erfüllt werden oder die erforderlichen
behördlichen Genehmigungen nicht planmäßig oder zu den erwarteten Bedingungen
eingeholt werden können; die Erfüllbarkeit der Erwartungen der Parteien
hinsichtlich des Zeitpunkts, des Vollzugs sowie der steuerlichen und
bilanziellen Behandlung der beabsichtigten Transaktion; die Folgen der
beabsichtigten Fremdkapitalaufnahme durch Bayer im Zusammenhang mit der
beabsichtigten Transaktion sowie deren mögliche Auswirkungen auf das Rating von
Bayer; die Auswirkungen des beabsichtigten Zusammenschlusses von Bayer und
Monsanto, einschließlich der zukünftigen Finanzlage, des operativen
Ergebnisses, der Strategie sowie der Pläne des kombinierten Unternehmens;
weitere Faktoren, die in dem von Monsanto bei der US-amerikanischen Securities
and Exchange Commission ("SEC") eingereichten Jahresbericht (Form 10-K) für das
am 31. August 2016 zu Ende gegangene Geschäftsjahr und anderen von Monsanto bei
der SEC eingereichten Berichten (erhältlich unter www.sec.gov und auf Monsantos
Webseite unter www.monsanto.com) beschrieben sind; sowie andere Faktoren, die
in den von Bayer veröffentlichten Berichten (erhältlich auf der Bayer-Webseite
www.bayer.de) beschrieben sind. Soweit rechtlich nicht anders vorgeschrieben,
übernehmen Bayer und Monsanto keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung
enthaltenen Informationen zu aktualisieren. Zukunftsgerichteten Aussagen, deren
Wirkung lediglich auf das Datum dieser Mitteilung abstellt, sollte keine
unangemessene Bedeutung beigemessen werden.