30. Dezember 2003

Bayer: Alle Teilkonzerne und Servicegesellschaften selbstständig

Bayer MaterialScience AG, Bayer Business Services GmbH und Bayer Industry Services GmbH & Co. OHG in das Handelsregister eingetragen

Leverkusen - Die Umorganisation des Bayer-Konzerns in eine Holding-Struktur ist
abgeschlossen: Mit der Eintragung der Ausgliederungen ins Handelsregister sind
jetzt auch die Bayer MaterialScience AG (früher Arbeitsgebiet Bayer Polymers),
die Bayer Business Services GmbH und die Bayer Industry Services GmbH & Co. OHG
rechtlich selbstständig geworden. „Damit haben wir unser im Dezember 2002
gesetztes Ziel termingerecht erreicht", erklärt der Bayer-Vorstandsvorsitzende
Werner Wenning. „Die Holding-Struktur versetzt uns jetzt in die Lage, mit der
notwendigen Flexibilität auf die veränderten Rahmenbedingungen zu reagieren und
die kürzlich beschlossene strategische Neuausrichtung unseres Portfolios, zu
der auch die Abtrennung großer Teile unseres Industriegeschäfts in eine
eigenständige, börsennotierte Gesellschaft gehört, umzusetzen."

Bayer MaterialScience AG mit einem geplanten Umsatz von etwa 7,4 Milliarden
Euro (Basis: 2003) wird sich künftig vor allem auf Innovations-getriebene
Produkte konzentrieren. Das bedeutet eine Fokussierung auf die
Schlüsseltechnologien Polycarbonat und Polyurethane. Hier besetzt das
Unternehmen führende Positionen auf dem Weltmarkt. Von der Bayer Chemicals AG
kommen die beiden Gesellschaften H.C. Starck und Wolff Walsrode im Verlauf von
2004 als eigenständige Unternehmenseinheiten zu Bayer MaterialScience.

Die bisherigen Polymer-Bereiche Kautschuk und Kautschukchemikalien, die
Kunststoff-Geschäfte Styrenics und teilkristalline Werkstoffe sowie die
RheinChemie und die Faser-Aktivitäten sollen mit der Bayer Chemicals AG
zusammengefasst und bis spätestens Anfang 2005 mit einem neuen Namen und als
selbstständiges Unternehmen an die Börse gebracht werden.

„Bayer MaterialScience steht für hochwertige und innovative Werkstoffe, starke
Marken und technologisch anspruchsvolle Verfahren", sagt Dr. Hagen Noerenberg,
Vorstandsvorsitzender der Bayer-Tochtergesellschaft. „Unsere Kunden profitieren
dabei von dem langjährigen Know-how und der Kompetenz unserer Mitarbeiter. Als
eigenständige Aktiengesellschaft innerhalb der Bayer-Holding können wir
profitabel wachsen und flexibel agieren - zum Wohle unserer Kunden und unserer
Partner."

Die Bayer Business Services (BBS) ist das Dienstleistungszentrum für
betriebswirtschaftliche, informationstechnische und wissenschaftliche Services
innerhalb des Bayer-Konzerns. Hervorgegangen aus den ehemaligen zentralen
Konzernbereichen wurde in kurzer Zeit ein marktorientiertes Unternehmen
aufgebaut. Professor Dr. Gottfried Plumpe, Geschäftsführer von Bayer Business
Services: „Die Stärken der BBS sind die Kompetenz und die Erfahrung der
Mitarbeiter. So können wir unsere Leistungen und Lösungen optimal auf die
Wünsche und Bedürfnisse unserer Abnehmer zuschneiden."

Die Bayer Industry Services (BIS) ist Besitzer und Betreiber des größten
deutschen Chemieparks an den Bayer-Standorten Leverkusen, Dormagen und Krefeld.
„Wir konzentrieren uns auf die Rolle des kundenorientierten Dienstleisters und
sorgen für optimale Rahmenbedingungen - angefangen von der Ver- und Entsorgung,
Energie und Analytik über Infrastruktur und Sicherheit bis zu Technischen
Diensten", erläutert Dr. Jürgen Hinz, Geschäftsführer von Bayer Industry
Services. „Damit sichern wir unseren rund 25 Chemiepark-Partnern sowie den
Bayer-Teilkonzernen Wettbewerbsvorteile und fördern ihre Wertschöpfung."
Zahlreiche Dienstleistungen werden auch außerhalb der Werkstore angeboten.


Zukunftsgerichtete Aussagen<br/>
Diese Presseinformation enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen,
die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des
Bayer-Konzerns beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken,
Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen
Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der
Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese
Faktoren schließen diejenigen ein, die wir in Berichten an die Frankfurter
Wertpapierbörse sowie die amerikanische Wertpapieraufsichtsbehörde (inkl. Form
20-F) beschrieben haben. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung,
solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige
Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.
















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