15. Dezember 2003

Bayer plant Wertberichtigungen in Höhe von rund 2,2 Milliarden Euro

Cash-Flows und Dividendenfähigkeit nicht beeinträchtigt

Leverkusen - Der Bayer-Konzern plant, im 4. Quartal 2003 Wertberichtigungen in
der Größenordnung von 2,2 Milliarden Euro vorzunehmen. Sie stehen im
Zusammenhang mit der beschlossenen strategischen Neuausrichtung des Portfolios,
dem geplanten Börsengang der „NewCo" sowie veränderten Rahmenbedingungen für
den künftigen Teilkonzern Bayer MaterialScience. Die zu erwartende
EBIT-Belastung beträgt etwa zwei Milliarden Euro. Das Finanzergebnis wird mit
ca. 200 Millionen Euro beeinflusst werden.

In den Industriebereichen Polymere und Chemie sollen Wertberichtigungen in Höhe
von 1,7 Milliarden Euro verbucht werden, die auch Aufwendungen für die
Konsolidierung von Produktionsstätten im Rahmen der laufenden
Effizienzsteigerungsprogramme enthalten werden. Der Großteil dieser
Wertberichtigungen soll auf die Aktivitäten der künftigen Gesellschaft „NewCo"
entfallen.

Der Teilkonzern HealthCare AG plant, Wertberichtigungen von rund 500 Millionen
Euro vorzunehmen, die auch die Konsolidierung der Pharma-Forschungsstandorte
umfassen werden.

Die erwartete Belastung des Finanzergebnisses resultiert aus Abschreibungen auf
die Finanzbeteiligungen an DyStar und an dem Forschungsunternehmen Curagen.

Der Bayer-Konzern betont, dass die Wertberichtigungen nicht zahlungswirksam
sind. Sie führen somit weder zu einer Beeinträchtigung der Cash-Flows noch zu
einer Beeinträchtigung der Dividendenfähigkeit der Bayer AG.

Aufgrund der geplanten Wertberichtigungen wird der Bayer-Konzern für das
Gesamtjahr 2003 ein negatives operatives Ergebnis (EBIT) und ein negatives
Konzernergebnis ausweisen. Vor Berücksichtigung dieser Sondereinflüsse geht
Bayer unverändert davon aus, das EBIT - wie angekündigt - im zweistelligen
Prozentbereich steigern zu können.

Zukunftsgerichtete Aussagen<br/>
Diese Presseinformation enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen,
die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des
Bayer-Konzerns beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken,
Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen
Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der
Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese
Faktoren schließen diejenigen ein, die wir in Berichten an die Frankfurter
Wertpapierbörse sowie die amerikanische Wertpapieraufsichts-behörde (inkl. Form
20-F) beschrieben haben. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung,
solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige
Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.
















Service

Download