25. Juni 2008

Insektizide Saatgutbehandlungsmittel für den Einsatz in Raps wieder zugelassen

Leverkusen, 25. Juni 2008 - Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat das am 15. Mai 2008 verfügte Zulassungen' für insektizide Raps-Saatgutbehandlungsmittel aufgehoben. Damit stehen sie den Landwirten in Deutschland für die anstehende Aussaat wieder zur Verfügung.

Hintergrund für die ursprüngliche Anordnung des Ruhens der Zulassungen für insektizide Saatgutbehandlungsmittel in Raps und Mais waren Anfang Mai im südlichen Baden-Württemberg gemeldete Bienenverluste, die mit dem Einsatz des Wirkstoffs Clothianidin von Bayer CropScience bei der Maisaussaat in Verbindung gebracht wurden. Aus Vorsorgegründen erstreckte sich diese behördliche Maßnahme nicht nur auf die Behandlung von Maissaatgut, sondern auch auf solche zur Behandlung von Rapssamen.

Nach intensiven Fachgesprächen und Beratungen in Experten- und Sachverständigen-
kreisen kam das BVL zu der Auffassung, dass eine Beizung von Rapssaatgut mit insektiziden Saatgutbehandlungsmitteln sowie die Aussaat des behandelten Saatguts als umweltsicher einzustufen ist. Die vom BVL geforderten und von Bayer CropScience bereitgestellten Unterlagen wurden zuvor durch die Fachleute des Bundesamtes intensiv geprüft und einer erneuten Risikobewertung unterzogen.

"Anwendersicherheit und Umweltschutz haben für uns oberste Priorität. Die Entscheidung des BVL, das vorsorgliche bestätigt nachdrücklich die Sicherheit unserer Beizmittel", sagt Dr. Hans-Josef Diehl, Leiter Entwicklung und Beratung der Bayer CropScience Deutschland GmbH.

Insbesondere für die Landwirtschaft und Saatgutwirtschaft ist die Entscheidung des BVL von großer Bedeutung. Die Aussaat von Raps steht unmittelbar bevor. Fachleute hatten für den Fall eines Andauerns des Aussaatverbots von gebeiztem Saatgut massive Ernteausfälle durch Schädlingsbefall befürchtet.

Raps zählt zu den wichtigsten Kulturpflanzen und Ertragssäulen in der deutschen Landwirtschaft. Er ist Grundlage für die Gewinnung von Rapsöl und die Herstellung von Biodiesel. Die befürchteten Ernteausfälle, wie sie bei der Verwendung nicht behandelten Saatguts zu erwarten gewesen wären, hätten eine Vielzahl von Landwirten vor erhebliche finanzielle Probleme gestellt.

Mit Blick auf eine Wiederzulassung für die Anwendung bei Mais arbeitet Bayer CropScience mit allen Beteiligten in der Saatgutwirtschaft und Maschinenindustrie intensiv an Lösungskonzepten. Ziel ist es, eine kontinuierlich hohe Beizqualität sicherzustellen und die Aussaat-Technik zu optimieren. "Tatsächlich gibt es keine sinnvolle, praktikable und umweltverträglichere Alternative zur Saatgutbehandlung", so Dr. Hans-Josef Diehl.

Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Gebieten Gesundheit, Ernährung und hochwertige Materialien. Die Bayer CropScience AG zählt als Teilkonzern der Bayer AG mit einem Umsatz von 5,8 Milliarden Euro in 2007 zu den weltweit führenden, innovativen Crop-Science-Unternehmen mit den Tätigkeitsbereichen Pflanzenschutz, Schädlingsbekämpfung außerhalb der Landwirtschaft sowie Saatgut und Pflanzen-Biotechnologie. Mit einer herausragenden Produktpalette bietet das Unternehmen umfassenden Kundenservice für die moderne nachhaltige Landwirtschaft sowie in nicht-landwirtschaftlichen Anwendungen. Bayer CropScience beschäftigt rund 17.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist in mehr als 120 Ländern vertreten. Weitere Nachrichten zum Unternehmen unter: www.newsroom.bayercropscience.com

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