07. Juli 2009

Bayer MaterialScience erklärt Force Majeure für TDI in Europa

Leverkusen, 7. Juli 2009 - Bayer MaterialScience hat für den Polyurethan-Rohstoff Toluylen-Diisocyanat (TDI) in der Region Europa, Naher Osten, Afrika (EMEA) Force Majeure erklärt. Ursache dafür ist ein Schaden an der Chlorelektrolyseanlage am Standort Brunsbüttel nach einem starken Spannungsabfall aufgrund der Reaktorschnellabschaltung des Kernkraftwerks Krümmel am 4. Juli 2009. Wegen der dadurch eingeschränkten Chlorversorgung kann die dortige TDI-Anlage von Bayer MaterialScience zurzeit nur mit deutlich reduzierter Kapazitätsauslastung betrieben werden.

Das Unternehmen bemüht sich, den Schaden schnellstmöglich zu beheben. Eine verlässliche Vorhersage, wann die TDI-Produktion wieder im vollen Umfang zur Verfügung steht, lässt sich allerdings derzeit nicht treffen. Der Rohstoff wird zur Herstellung von Polyurethan-Weichschaum für Polstermöbel, Matratzen und Autositze verwendet.

Über Bayer MaterialScience:
Mit einem Umsatz von 9,7 Milliarden Euro im Jahr 2008 gehört Bayer MaterialScience zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen. Geschäftsschwerpunkte sind die Herstellung von Hightech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer Lösungen für Produkte, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens Verwendung finden. Die wichtigsten Abnehmerbranchen sind die Automobilindustrie, die Elektro-/Elektronik-Branche sowie die Bau-, Sport- und Freizeitartikelindustrie. Bayer MaterialScience produziert an 30 Standorten rund um den Globus und beschäftigte Ende 2008 etwa 15.100 Mitarbeiter. Bayer MaterialScience ist ein Unternehmen des Bayer-Konzerns.


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