20. Dezember 2018

Bayer erhält in China die Zulassung für Visanne® zur Endometriose-Behandlung

Berlin, 20. Dezember 2018 - Bayer hat von der chinesischen Zulassungsbehörde die Zulassung für Visanne® zur Behandlung von Frauen mit Endometriose erhalten. Visanne enthält den Wirkstoff Dienogest (2 mg pro Tablette) und wird einmal täglich eingenommen. Das Medikament wurde speziell zur Behandlung der Endometriose - einer chronischen gynäkologischen Erkrankung - entwickelt. Eine Reihe internationaler klinischer Studien hat gezeigt, dass Visanne Endometrioseschmerzen mit hoher Wirksamkeit lindert, Endometrioseherde reduziert und ein günstiges Sicherheits- und Verträglichkeitsprofil aufweist.

Für Bayer ist dies die vierte Zulassung in China innerhalb der vergangenen zwölf Monate. Sie folgt den vorangegangenen Zulassungen von Eylea® mit zwei Indikationen und der Zulassung von Kovaltry®.

"Mit dieser Zulassung können wir Frauen in China, die unter Endometriose leiden, eine Behandlungsoption anbieten, die die erheblichen Beschwerden lindern kann", sagte Dr. Jörg Möller, Mitglied des Executive Committees der Pharmaceuticals Division der Bayer AG und Leiter der Forschung und Entwicklung. "Zurzeit werden die verfügbaren Behandlungen, die nicht für Anwendungen über einen längeren Zeitraum zugelassen sind, miteinander kombiniert oder Frauen müssen sich mehreren Operationen unterziehen. Visanne hat sich in klinischen Studien als geeignet für den langfristigen Gebrauch erwiesen und hat damit Potenzial, Frauen mit dieser chronischen Krankheit zu helfen."

Die Symptome der Endometriose, wie starke Unterleibskrämpfe während der Menstruation, schmerzhafter Geschlechtsverkehr, Schmerzen beim Wasserlassen oder Stuhlgang, sowie Rücken- oder Bauchschmerzen, beeinträchtigen die emotionale und allgemeine Lebensqualität betroffener Frauen.

Außerhalb von China ist Visanne in mehr als 70 Ländern zugelassen - darunter Kanada sowie Länder in Europa und Asien.

Über Endometriose
Die Endometriose ist eine chronische, estrogenabhängige gynäkologische Erkrankung, bei der Gewebe, das der Gebärmutterschleimhaut gleicht, auch außerhalb der Gebärmutter vorkommt. Dies führt zu chronischen entzündlichen Reaktionen.

Die Gebärmutterschleimhaut - das Endometrium - kleidet die Gebärmutter von innen aus. Im Laufe des Menstruationszyklus verändert sich diese Schleimhaut. Diesen hormonellen Einflüssen unterliegen auch die Endometrioseherde, sodass es zu einem estrogenabhängigen Wachstum kommt. Endometriose ist bei Frauen im fertilen Alter eine häufige Erkrankung, die bis zu 10 Prozent aller Frauen in dieser Altersgruppe betrifft. Zu den typischen Symptomen der Endometriose gehören Unterleibsschmerzen, schwere krampfartige Regelschmerzen, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr und Unfruchtbarkeit.

Über Gynäkologie bei Bayer
Die gynäkologische Forschung bei Bayer ist seit vielen Jahren auf die Frauengesundheit fokussiert. Aktuell konzentrieren sich unsere Forschungsaktivitäten auf die Entwicklung neuer Behandlungsmöglichkeiten für gynäkologische Erkrankungen mit einem hohen medizinischen Bedarf. Dazu gehören beispielsweise Gebärmuttermyome und Endometriose, die eine Vielzahl von Frauen in unserer Gesellschaft betreffen. Die gynäkologische Pipeline von Bayer umfasst mehrere Wirkstoffe in unterschiedlichen präklinischen und klinischen Entwicklungsstadien.

Über Bayer
Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Agrarwirtschaft. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen den Menschen nützen und zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Gleichzeitig will der Konzern Werte durch Innovation, Wachstum und eine hohe Ertragskraft schaffen. Bayer bekennt sich zu den Prinzipien der Nachhaltigkeit und handelt als "Corporate Citizen" sozial und ethisch verantwortlich. Im Geschäftsjahr 2017 erzielte der Konzern mit rund 99.800 Beschäftigten einen Umsatz von 35,0 Milliarden Euro. Die Investitionen beliefen sich auf 2,4 Milliarden Euro und die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 4,5 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de

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